Heute gehts ins Landesinnere: Outshoorn und der Besuch einer Straußenfarm ist angesagt. Schnell geht es in die Berge. Wir fahren über den Outeniqua Pass und nähern uns großen Schritten Outshoorn. Wir fahren durch das kleine Städtchen und folgen einigen Werbeschildchen, die verschiedene Farmen anpreisen. Wir halten an einer und können gleich an einer Führung teilnehmen. Ein Mitarbeiter erklärt uns, wie Strauße gezüchtet werden. Den Hennen wird das Ei weggenommen, die darauf nicht zögert und ein weiteres produziert. Mittels einer starken Lampe wird das Ei durchschienen und so festgestellt, ob es befruchtet ist oder nicht. Es wird in einem Brutkasten ausgebrütet und fertig sind die kleinen Strauße.
Sehr interessant ist auch, dass das Staußengehirn so klein wie ein Straußenauge ist. Strauße sind wirklich sehr dumme Tiere. Stülpt man einen Beutel über den Kopf, denken Sie, dass es Nacht ist und bleiben einfach stehen, wo sie gerade sind. Dieser Umstand wird für das Straußenreiten ausgenutzt. Eine zierliche Person darf sich auf einem Strauß niederlassen und dann gehts los - natürlich nur unter Führung des Personals.
Strauße sind recht agressiv, aber mit ein wenig Mais kann man sie einfach bestechen. Es ist erstaunlich, wie weich sich der Hals anfühlt.
Nach der Führung geht es ein paar Kilometer weiter in die Cango Caves. Ein wahrlich großartiges Erlebnis, denn diese Tropfsteinhöhle mit ihren großen und kleinen Kammern sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Als eine Sängerin anfing zu singen, die in einer anderen Reisegruppe unterwegs war, lief wohl allen eine Gänsehaut über den Rücken.
Zurück nach Wilderness inspizierten wir noch den Strand, der von dem Hotel über eine Treppe erreichbar war. Der Sand ist ungewöhnlich. Auf der einen Seite scheint er nass und schwer zu sein, auf der anderen Seite ist er so locker, dass man bis über den Knöchel einsackt. Wahrscheinlich hängt das mit der heftigen Strömung des indischen Ozeans zusammen.