Bye bye Olifants. Der Weg fährt uns nun durch den Krüger Nationalpark Richtung Lower Sabie, der nächsten Station. Auf dem Weg dorthin begegnen uns viele Tiere. Hyänen liegen faul am Straßenrand, eine Herde Paviane nutzen die Straße auf ihrem Weg.
Im Camp "Lower Sabie" ist deutlich mehr los. Das Camp ist größer. Hier halten auch Reisebusse. Wir haben Glück und bekommen ein Haus direkt am Fluss.Wir frischen die Vorräte auf. Ich habe Biltong entdeckt. Es macht eindeutig süchtig. Auf der anderen Flussseite spielen Elefanten im Wasser. Was für ein herrlicher Anblick.
Abends gibt es nochmals einen Adrenalinstoß, als ich in der mondhellen Dunkelheit am Zaun stand und plötzlich auf der anderen Seite eine Hyäne daran entlang lief. Natürlich ist zwischen uns ein Zaun, aber wer einmal eine ausgewachsene Hyäne gesehen hat, weiß, wie groß die Viecher sind. Der Schreck war genauso schnell wieder weg wie das Tier in der Dunkelheit.
Überhaupt ist es unglaublich, wie gut sich die Tiere verstecken können. Selbst Giraffen verschwinden einfach nach 50m im Dickicht und man sieht sie einfach nicht mehr. Unglaublich.
Der Impuls überkommt mich, meinen Job zuhause aufzugeben und hier als Wildhüter anzufangen. Muss an dem Afrika-Virus liegen.