10. Tag: Winterton

04.10.2001 - 18:23
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Weiter geht es in Richtung Drakensberge. Das Ziel: Winterton und das Hotel "Drakensberg Sun". Der Weg war einfach zu finden, die Fahrt unspektakulär. Dort angekommen war es wie in einer anderen Welt. Afrikanisch war es auf jeden Fall nicht mehr. Die Umgebung und auch das Hotel hätten irgendwo in Österreich sein können. Wir kamen uns vor wie in einer Traumwelt. Es war ein Tag zum entspannen und das haben wir dann auch völlig eingehalten :)

09. Tag: Durban

03.10.2001 - 19:15
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Heute stand ein Besuch des Victoria Markets an. Auch der war fußläufig erreichbar. Was mir erstmalig bei dem Marsch dorthin aufgefallen ist, war, dass es immer weniger Weiße gab, je weiter wir uns vom Touristenzentrum "Strand" entfernten und je näher wir dem Markt kamen, bis wir weit und breit die einzigen weißen Gesichter waren. Dies war bestimmt nicht bedrohlich, aber es ist mir halt aufgefallen. Diesmal war ich in der ungewohnten Position, einer Minderheit anzugehören. An dieser Stelle kann ich jedem Fremden, der in unser Land kommt, nur großen Respekt aussprechen, sich so einer Situation auszusetzen.

Ich fühlte mich zu keiner Zeit in irgendeiner Form bedroht oder gefährdet oder hatte das Gefühl, beobachtet zu werden. Im Gegenteil. Auf dem Markt wurden wir eingeladen, Dinge zu besehen und zu kaufen. Wenn ich freundlich abgelehnt habe, wurden wir von diesem Händler auch in Ruhe gelassen und konnte in aller Gemütlichkeit über den Markt schlendern. Bei der Gelegenheit habe ich ein paar Gewürze eingekauft, die mir noch lange Freude bereitet haben. Eher unangenehm ist mir dann eher die deutsche Reisegruppe aufgefallen, die im Laufe des Besuchs eingefallen ist. Das war der Zeitpunkt, an dem wir uns wieder verabschiedet haben.

Auf dem Rückweg sind wir noch Richtung Hafen gegangen, haben die Vasco da Gama Clock besichtigt und sind ein paar Bettlern aus dem Weg gegangen. Vielleicht war es naives Glück, das wir hatten, dass uns nichts passiert ist. Ich denke aber eher, dass alles nicht so heiß gegessen wie gekocht und dass vieles Übertrieben wird.

Durban hat an der Strandpromenade ein eigenes Sea World, in dem Pinguine und Robben dressiert werden. Die Show war sehr gut und das Personal hat sich aufopfernd um die Tiere gekümmert.

Eines habe ich leider nicht einhalten können: ich hatte mir vorgenommen, nach Durban zurückzukehren, um neue Gewürze zu kaufen, wenn die mitgebrachten aufgebraucht sind. Hat leider nicht geklappt...

08. Tag: Durban

03.10.2001 - 00:51
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Durban beheimatet die größte indische Gemeinde außerhalb Indiens und ist mit 3,1 Millionen Einwohnern einer der größten Städte Südafrikas. Wir haben uns ein Hotel direkt am Stand gesucht. Ich wusste im Vorfeld, dass es ein großes Hotel ist, aber dass es SO groß ist, habe ich mir nicht votgestellt. Nach dem Einchecken ging es erst einmal direkt zu Strand. Die Stadt ist wegen seines gemäßigten Klimas auch touristisch stark frequentiert und so verwundert es nicht, dass die Strandpromenade entsprechend ausgebaut und besucht ist.

Im Reiseführer von Iwanowski wird unter anderem von einer Mall "The Workstation" berichtet. Die Mall ist problemlos zu Fuß erreichbar. Also machen wir uns auf den Weg. Die Stadt ist... wie eine typische Stadt. Und fällt zunächst nichts auf. Die Häuser haben in den Nebenstraßen max. drei Geschosse.

"The Workstation" ist eine nette Mall in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude gelegen. Sehr modernes Design im alten, restaurierten Stil. Alles ist sehr, sehr westlich orientiert. Wir entschließen uns, bei einem dort ansässigen indischen Restaurant zu Abend zu essen. Ein fataler Fehler. Das Essen war zwar sehr lecker, aber offensichtlich war es nicht gut. Die Nacht war dementsprechend kurz.

07. Tag: Hluhluwe

01.10.2001 - 19:32
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Heute ist ein schwerer Tag. Wir verlassen den Krüger Nationalpark. Bei der Planung konnte ich nicht ahnen, wie sehr er mich in seinen Bann zieht. Hätte ich es geahnt, wäre die eine oder andere Station auf dem Weg einem erweiterten Aufenthalt hier zum Opfer gefallen. Ein paar friedliche Kaffern-Büffel verabschieden uns vom Park.

Nach drei Tagen Natur pur und Kriechgang im Auto ist es ungewohnt, wieder auf einer "normalen" Straße in einem "normalen" Verkehr zu fahren. Der Krüger Park hängt uns noch nach, als wir auf dem Weg Richtung Süden sind. Wir umrunden Swaziland und kommen fast in der Dunkelheit in unserer Unterkunft für die Nacht an, die am Rande des Hluhluwe Nationalparks liegt.

Die Hütte, die wir bekommen, ist wirklich niedlich und Abends tritt für die Gäste eine afrikanische Tanzgruppe auf. Wirklich nett.

Elefant mit Baum
Elefanten in Savuti (6)
Okonjima Lodge 5
Zimbabwe: Victoria Falls Hotel (6)
Verbrannter Berg in Twyfelfontain
Eingang der Zelda Farm
Geier an Büffel 2
Löwengruppe am Chobe
trinkende Giraffen
Felsenkirche in Lüderitz
Elefanten im Schlamm
Giraffe im Moremi
On the Road in Richtung Swakopmund
Kuiseb Pass
Wildhund im Moremi
Kudu auf Okonjima
Säbelantilope
Landschaft im Moremi
Giraffen bei Nacht
Canon Roadhouse 2
Kolmanskuppe

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