Reiseroute

17.04.2007 - 17:53
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Eigentlich kann man die Route in mehrere Etappen unterteilen

1. Windhoek

2. Gochas

3. Fishriver Canyon

4. Lüderitz

5. Sossusvlei

6. Swakopmund

7. Twyfelfontein

8. Etosha

karte_namibiaroute.jpg

 

Fahren auf dem Pad

18.03.2007 - 18:02
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Der größte Teil der Straßen Namibias besteht aus Pads. Das sind meistens recht gut ausgebaute Schotterstraßen. Genau: Schotter! Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 100 km/h festgelegt. Das ist aber ziemlich utopisch. Der gemeine Westeuropäer wird sich bei dieser Geschwindigkeit eher ins Grab fahren, als sein Tagesziel zu erreichen. Eins muss man bedenken: wie ein Farmbesitzer süffisant in einem Gespräch bemerkt: passiert irgendwas, ist man kaputt. So einfach ist das. Bei nur 2 Mio Einwohnern ist Namibia das Land, das weltweit die geringste Bevölkerungsdichte aufweist. Dementsprechend einsam ist es auf den Pads. Man kann 300 km fahren, ohne nur einem Auto zu begegnen. Und das ist einsam. Quasi eine neue Definition von Einsamkeit. Ein schwerer Unfall und dann heißt es nur noch: "Spiel mir das Lied vom Tod". Die Hinweise des Auswärtigen Amtes sind zwar sicherlich ein wenig übertrieben, aber im Grundsatz stimmen sie! Ich halte 70 bis 80 km/h für die Durchschnittsgeschwindigkeit, die man erreichen kann.

Folgendes kann man sich aber merken:

1. Fahren auf einem Pad ist spannend

Es gibt keine Straßenanpassungen an die Umgebung. Dass bedeutet, dass jeder kleine Hügel befahren wird, erst rauf, dann wieder runter. Namibia ist teilweise sehr hügelig und man weiß eigentlich nie, was einen hinter dem nächsten Hügel erwartet. Es kann sowohl eine Kurve sein, es kann aber auch ein Stückchen Sandstrecke sein, es können Tiere sein, es kann ein liegen gebliebenes Fahrzeug sein, es kann aber auch einfach nur geradeaus weitergehen.

Pad Hügel

2. Achte auf die Beschilderung

Dem gemeinen Mitteleuropäer wird es den Angstschweiß auf die Stirn bringen. Die Straßenbeschilderung ist sehr spärlich und er wird sie verzweifelt suchen. Eigentlich sind Schilder nur an Kreuzungen vorhanden. Reduzierung auf das Nötigste. Wenn also zwischen zwei Padkreuzungen 100 km liegen, dann wirst Du auf eine Strecke von 100 km vergeblich Schilder suchen. Das kann einen schon zur Verzweifelung bringen. Achte also immer auf deinen Kilometerstand und nutze eine gute Karte.

3. Padfahren verleitet zu Leichtsinn

Spätestens nach drei Tagen auf dem Pad hält sich der gemeine Mitteleuropäer für den ungekrönten Padkönig. Ich kann Dir versprechen: Du bist es nicht. In Deinem Aufenthalt in Namibia wirst Du jede Sorte an Schotter kennen lernen: grober Schotter, feiner Schotter, gemischter Schotter, mit Sand versetzter Schotter, sandige Schotterpisten und dann noch Mischungen daraus. Ich kann Dir versprechen: selbst am letzten Tag auf dem Pad wirst Du bestimmt noch eine neue Unterart des Padbelags kennen lernen.

4. Fahren auf einem Pad ist abenteuerlich

Ein Pad besteht aus dem Straßenbelag, der gerade verfügbar ist. Und das kann je nach Bodenbeschaffenheit Schotter oder durchaus auch Sand sein. Nichts ist abenteuerlicher, als wenn man mit 80 km/h über den Pad heizt und aus Schotter urplötzlich eine Sandpiste wird. Der Adrenalinausstoß wird bisher unerreichte Höhen erreichen, wenn man versucht, das Auto in der Spur zu halten. Zumindest bei dem gemeinen Mitteleuropäer.

Abenteuerlich ist auch, wenn man irgendein Hindernis erkennt und plötzlich abbremsen muss. Vollbremsungen auf einem Pad sind sehr abenteuerlich. Der Adrenalinausstoß des gemeinen Mitteleuropäer wird in die Höhe schnellen. Hindernisse können sein: Ziegen, Springböcke, Vögel und Änderungen der Padbeschaffenheit. Ein kurzes Wort zu unseren gefiederten Freunden: die sind total bekloppt in Namibia. Jeder es ja schon ansatzweise von zuhause: Vögel haben eine Neigung zum Suizid. Sie fliegen grundsätzlich immer VOR einem Auto über die Straße. Das ist in Namibia deutlich verschärfter. Es scheint so, als ob Vögel in einem Kamikazeflug auf Autos Jagd machen. Trotz vielfältiger Ausweichmanöver und harten Bremsungen sind mir auf unserem Weg drei Vögel vor die Windschutz- und Seitenscheibe geflogen. Ausweichmanöver auf einem Pad sind definitiv unspaßig.

5. Fahren auf einem Pad ist anstrengend

Nimm Dir Zeit! Du bist im Urlaub. Und unterschätze auf keinen Fall die Entfernungen. Du weißt nie, wie gut der Pad ist, auf dem Du Dich Deinem nächsten Ziel näherst. Wenn Du Glück hast, kannst Du durchaus auf gerade Strecken 100 km/h fahren. Es kann aber auch sein, dass der Pad so schlecht ist, dass 50 km/h gerade die für den gemeinen Mitteleuropäer zu verantwortende Höchstgeschwindigkeit darstellt. Fahren auf dem Pad beansprucht Deine volle Aufmerksamkeit. Du weißt nie, ob nicht gleich doch ein Stückchen Sandstrecke kommt. Kommt ein interessanter Landabschnitt, halte lieber an und genieße den Augenblick.

6. Fahren auf dem Pad macht Spaß

Es stimmt. Auch wenn es anstrengend, nicht ungefährlich und nicht immer einfach ist, macht Fahren auf dem Pad wirklich Spaß. Zumindest eine zeit lang. Irgendwann sehnt sich der gemeine Mitteleuropäer dann doch die geteerte Straße zurück ;)

pad_auto.jpg

Malariaprophylaxe

18.03.2007 - 18:01
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 Wikipedia Malaria ist eine Krankheit, die durch Parasiten verursacht wird. Die ersten Symptome sind mit einer normalen Grippe vergleichbar. Solltet ihr also nach eurer Reise eine Grippe bekommen, denkt bitte an das Malariarisiko und lasst Euch untersuchen. Unbehandelt kann Malaria tödlich sein.

Ob eine Malariaprophylaxe notwendig und sinnvoll ist, scheint inzwischen eine Glaubensfrage zu sein. Eine Gruppe ist der Meinung, dass man auf jeden Fall die Tabletten schlucken sollte. Sicher ist sicher. Die andere Gruppe ist der Meinung, dass die beste Malariaprophylaxe ein langer Pullover, lange Hosen und Mückenschutz-Lotion (z.B. "Peaceful Sleep") ist.

Hier in Deutschland wird allgemein das Medikament "Lariam" zur Prophylaxe empfohlen. Es sind Tabletten, die erstmalig eine Woche vor Einreise in das Mariagebiet und wöchentlich bis vier Wochen nach Ausreise aus dem Gebiet genommen werden müssen. Unseres Wissens verhindert "Lariam" allerdings die Malariainfektion nicht vollständig, sondern schwächt die Symptome ab.

Wir haben bewusst auf eine Prophylaxe verzichtet. Denn die Wahrscheinlichkeit, im Mai nach der Regenzeit einen Mückenstich zu bekommen, ist relativ gering. Zwar hatten wir auf unserer Südafrikareise 2001 die Prophylaxe mit "Lariam" gut vertragen, aber letztlich ist dieses Medikament ein chemischer Hammer, der den Organismus sehr stark belastet. In Namibia zählt die Region ab dem Etosha Nationalpark und nördlich davon zum Malariagebiet.

Und so haben wir uns auf lange Kleidung und Mückensprays verlassen. Und das zu Recht. Wir haben im Mai keine Mückenprobleme gehabt.

Letztlich liegt es im Verantwortungsbereich jedes Einzelnen, ob er eine Malariaprophylaxe durchführen will oder nicht.

Weitergehende Informationen zum Thema "Malaria" bekommt ihr unter anderem bei Wikipedia oder Fit-For-Travel . Wie weit die Meinungen zum Thema Malaria auseinander gehen, zeigen z.B. Diskussionen in diversen Foren wie Botswana-Forum.ch .

Hinweis: Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies unser persönlicher Kenntnisstand ist und keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit hat. Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich.

Impfungen

18.03.2007 - 17:59
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Grundätzlich sind keinerlei Impfungen in Namibia vorgeschrieben, es sei denn, du reist aus einem nicht seuchenfreien Land ein. Trotzdem empfielt es sich, folgende Impfungen zu haben:

  • Diphterie
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Kinderlähmung
  • Tetanus

 

Bitte beachtet, dass einige Impfen in mehreren Stufen verabreicht werden und ihr eine entsprechen lange Vorlaufzeit braucht, damit ihr voll geimpft seid, wenn ihr Eure Reise antretet. Außerdem wird eine Malariaprophylaxe empfohlen.

Weitere Infos findet ihr unter anderem auch bei fit-for-travel.de

Hinweis: Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies unser persönlicher Kenntnisstand ist und keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit hat. Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich.

Elefant mit Baum
Meerkatze
Erdmännchen 2
Wildhunde in Savuti
Zwischen Third Bridge und Savuti am Kwai River
Elefanten bei Okaukuejo (7)
Pavian
Elefanten in Savuti (8)
Krokodil am Dead Tree Island (2)
Windhoek Country Resort Hotel
Bilddownload unterwegs im Etosha National Park
Elefanten am Chobe
Schwarznasenimpala in Etosha
Eingang der Zelda Farm
Fischreiher im Moremi
Kudu auf Okonjima
Sattelstorch in Moremi
Mahangu Lodge 2
Victoria Falls Hotel
Elefanten in Savuti (9)
Stilles Örtchen mitten in den Dünen

Übersicht

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