Reiseroute

10.09.2007 - 23:32
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Die Routenplanung war dank der vielen Tipps von Chris, Andrea und dem Botswana Forum recht schnell beschlossen. Ein anderes Thema war die Buchung der einzelnen Camps und Orte. Dieses Mal wollten wir nichts dem Zufall überlassen und haben uns ein GPS-Gerät zugelegt. Bei Tracks4Africa gibt es sehr gute uns preiswerte (im wahrsten Sinne) Karten fürs GPS. Die Route war mit der GPS-Software recht schnell eingezeichnet und an das Gerät übertragen. Ein Feature der Software ist, dass sie die Route nach Google Earth exportieren kann.

Reiseroute Botswana 2007

Orte 2007

Ihr könnt die Route auch downloaden und direkt in Google Earth anzeigen lassen. Ein Tipp: traue dich, den orange markierten Button links in der Rubrik "Orte" zu drücken und fliege durch Namibia und Botswana. Mit der Pause- oder Stop-Taste hältst du an und übernimmst wieder das Kommando. Es fehlt nur noch, dass die Satellitenbilder eines Tages so scharf werden, dass man die Elefanten im Wasser spielen sehen kann :)

Reiseplanung

30.05.2007 - 13:32
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Eine Individualreise will gut geplant sein. Für uns ist das zentrale Ziel dieser Reise das Okawangodelta in Botswana, jedoch wollten wir für uns wichtige Stationen in Namibia nicht vernachlässigen. Nach viel Reiseliteratur und dem Quasi-Verhör von Andrea und Chris sind wir zu unten stehender Route gekommen. Sie enthält sicherlich die eine oder andere fahrerische Herausforderung, sowohl von dem Aspekt der Straßenbeschaffung, aber auch vom Gesichtspunkt der Strecke gesehen, zumindest für 4x4-Greenhorns wie wir sie sind.

Tag Reiseverlauf Station Camp/Hotel Art Website
1. 21.09.2007 Abflug DUS, 19h      
2. 22.09.2007 Ankunft Windhoek, Auto abholen,einkaufen, tanken, Stadt angucken Zelda Farm Hotel http://www.zelda-game-and-guestfarm.com
3. 23.09.2007 Fahrt über Maun, einkaufen, Tanken, Fahrt ins Moremi WR South Gate    
4. 24.09.2007 Moremi WR 3rd Bridge Camp  
5. 25.09.2007 Moremi WR 3rd Bridge Camp  
6. 26.09.2007 Moremi WR North Gate Camp  
7. 27.09.2007 Chobe NP Savuti Camp
8. 28.09.2007 Chobe NP Savuti Camp  
9. 29.09.2007 Chobe NP Savuti Camp  
10. 30.09.2007 Chobe NP Savuti Camp  
11. 01.10.2007 Chobe NP Savuti Camp
12. 02.10.2007 Chobe NP Ihaha Camp  
13. 03.10.2007 Chobe NP Ihaha Camp  
14. 04.10.2007 Chobe NP Ihaha Camp  
15. 05.10.2007 Fahrt von Ihaha nach Kasane Toro Lodge Camp http://www.torolodge.co.bw
16. 06.10.2007 Kasane, optional Victoria Falls Toro Lodge Camp http://www.torolodge.co.bw
17. 07.10.2007 Fahrt von Kasane zu den Popa Falls Mahangu Safari Lodge Camp http://www.mahangu.com.na
18. 08.10.2007 Popa Falls Mahangu Safari Lodge Camp http://www.mahangu.com.na
19. 09.10.2007 Fahrt von Popa Falls nach Etosha Namutoni Camp http://www.namibiareservations.com
20. 10.10.2007 Etosha Halali Hotel http://www.namibiareservations.com
21. 11.10.2007 Etosha Okaukoejo Hotel http://www.namibiareservations.com
22. 12.10.2007 Etosha Okaukoejo Hotel http://www.namibiareservations.com
23. 13.10.2007 Fahrt Etosha nach Okonjima Okonjima Hotel http://www.okonjima.com
24. Fahrt Okonjima nach Swakopmund, Cape Cross Beach Lodge Hotel http://www.beachlodge.com.na
25. 15.10.2007 Swakopmund, Rundflug Beach Lodge Hotel http://www.beachlodge.com.na
26. 16.10.2007 Swakopmund, Welwitschia Trail, Mittags Fahrt nach Sossusvlei Sossusvlei Lodge Camp  
27. 17.10.2007 Sossusvlei Sossusvlei Lodge Camp  
28. 18.10.2007 Sossusvlei Sossusvlei Lodge Camp  
29. 19.10.2007 Fahrt von Sossusvlei nach WDH, Ausflug nach Okahanja, Übernachtung in WDH Hotel Moni Hotel http://www.monihotel.com
30. 20.10.2007 Abflug WDH, Ankunft DUS 21.45h      

Malariaprophylaxe

08.05.2007 - 14:09
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Malariaprophylaxe ist eine Never-Ending-Story. Vor der Entscheidung, ob wir die Prophylaxe durchführen oder nicht, standen wir bereits 2003 . Die Verbreitung findet hauptsächlich auf dem afrikanischen Kontinent statt und es infizieren sich 300-500 Millionen Menschen jährlich mit dem Virus.  wikipedia)

Die Inkubationszeit der malaria tropica liegt im Schnitt bei 12 Tagen (Quelle: Wikipedia). Tatsache bleibt, dass es keinen Impfstoff gegen Malaria gibt. Die Malariaprophylaxe in Tablettenform kann den Ausbruch der Krankheit nicht verhindern, nur dämpfen. An diesen Fakten hat sich 2007 auch noch nichts geändert.

Defensive Maßnahmen

Unsere Reisezeit liegt in einer sehr regenarmen Zeit. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ist daher geringer als z.B. in der Regenzeit.

Und bevor wir uns permanent eine chemische Hammerkeule einwerfen, wird es auch dieses Mal die Standby-Methode und defensives Verhalten sein, mit dem wir uns gegen Malaria schätzen. Mit anderen Worten: wir nehmen ein Malariapräparat mit, nehmen es aber erst bei den ersten Anzeichen der Krankheit.

passiver Schutz

Neben dem "Notfallpräparat" hilft auch ein passiver Schutz. Am (kühlen) Abend tragen wir langärmelige Pullis und lange Hosen und nutzen die örtlich verfügbaren Repellents wie beispielsweise "Peaceful Sleep".

Da die Frage "Malariaprophylaxe ja oder nein" eine Glaubensfrage darstellt, die jeder für sich alleine beantworten und verantworten muss, habe ich nur unsere Position dargelegt. Für die eigene Gesundheit ist jeder selber verantwortlich.

Vorbereitung

04.05.2007 - 14:06
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Es wird konkret!

Endlich ist es wieder soweit. Nach einigen im privaten Bereich bewegenden Jahren geht es endlich wieder Richtung Afrika! Dieses Mal wird es die etwas andere Reise. Bisher war es immer so, dass wir eine selbstgestaltete, abgesteckte Route von Hotel zu Hotel gefahren sind.

Die abgesteckte Route ist geblieben, nur übernachten wir dieses Jahr nicht (oder nur selten) in Hotels/Lodges. Dieses Jahr kommt die Reise, die Safari pur verspricht.

Mit einem 4x4 Jeep und einem Dachzelt geht es von Windhoek aus Richtung Botswana zum Okavango Delta in den Moremi WR und Savuti NP.

Das wird Spannung pur. Während Mensch und Tier in den Nationalparks durch die Campzäune streng getrennt werden, leben wir 13 von den insgesamt 28 Tagen mitten unter ihnen. Kein Zaun ist trennt uns. Die Städte Maun und Kasane bilden die Eckpfeiler dazwischen. Google Earth zeigt mir eine Distanz von 600 bis 700 Kilometer an, abhängig von den Abzweigungen und Nebenstrecken, die wir fahren. Dazwischen ist nichts außer Wildnis. Kein Dorf, keine Tankstelle, kein Telefon. Nur wir und ein paar andere, die genauso verrückt sind wie wir. Unsere Route siehst du hier.

Im Norden Botswanas und in der Zivilisation angekommen, besuchen wir die Victoria Falls und fahren anschließend den Caprivi-Streifen in Namibia entlang, besuchen den Etosha Nationalpark und schauen uns auf dem Weg zurück zum Flughafen Cape Cross, Swakopmund und die Sossusvlei an.

So ist der Plan.

Die Vorbereitung beginnt

Die Vorbereitung begann recht spät Ende Januar 2007. Da Botswana nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern in die Nationalparks lässt, sollte man bis zu einem Jahr im Voraus den Besuch buchen, um ganz sicher zu gehen, auch einen Platz zu bekommen. Das Internet bieten unglaubliche viele Informationsquellen. Wir nutzten vor allem die Infos von Chris und Andrea Heinrich (fotofeeling ) und dem botswana-forum.ch. Beiden an dieser Stelle einen herzlichen Dank.

Insgesamt lässt sich die Planung in mehrere Phasen unterteilen:

  • lesen

  • Chris und Andrea nerven

  • Flug reservieren

  • lesen

  • lesen

  • lesen

  • Chris und Andrea nerven

  • lesen

  • Route festlegen und mit Daten versehen

  • Parks buchen

  • Mietwagen buchen

  • Flug buchen

  • Campsites der einzelnen Stationen buchen

  • noch mehr lesen

Ich beschränke mich bei der Beschreibung nur auf die Teile, die nichts mit "lesen" zu tun haben, auch wenn das deutlich mehr als die Hälfte der Planungszeit in Anspruch genommen hat und garantiert die bereits große Vorfreude auf das kommende Großereignis weiter und weiter hat wachsen lassen.

Der Flug

Es gibt zwei Möglichkeiten nach Namibia zu kommen: direkt und indirekt.

Für den indirekten Weg gibt es diverse Möglichkeiten: Flug von Düsseldorf nach Johannesburg und danach nach Windhoek. Die durchschnittliche Flugdauer beträgt ca 18h inkl. zweimaligem Umsteigen und entsprechenden Wartezeiten.

Der zweite, direkte Weg bietet nur zwei Optionen: Air Namibia oder LTU. Beide Fluggesellschaften bieten Direktflüge nach Windhoek an. Flugdauer: ca. 9h.

Da ist letztlich sehr klar, welchen Flug wir buchen wollen, zumal wir mit LTU schon 2003 gute Erfahrungen gemacht haben.

Der erste Dämpfer bei der Reiseplanung kam bereits bei der Flugreservierung. Schließlich gab es bis zu diesem Zeitpunkt nur den tollkühnen Plan, diesen Trip anzutreten. Die Preise sind im Vergleich zu 2003 um einiges gestiegen. Während ich damals etwa 850 EUR pro Person gezahlt habe, sollte der Flug dieses Mal mit 1200 EUR zu Buche schlagen. Und dabei habe ich sogar noch Plätze aus einem preiswerten Kontingent reserviert. Sportlicher Preisanstieg, LTU! Glücklicherweise war das Reisebüro so freundlich, dass sie mir die Reservierung länger als üblich aufrecht erhalten haben. Ich wollte nämlich nicht buchen, ohne vorher die Buchungsbestätigung der Nationalparks in Botswana in Händen zu haben.

Route festlegen und mit Daten versehen

Mit der Flugreservierung haben wir die Eckdaten gesetzt. Nun muss Fleisch dran und die Tage zwischen den Flügen mit Inhalt gefällt werden. Das ist gar nicht so einfach, denn wie bei jeder Individualreise muss man sich die Informationen selber zusammengesucht werden. Und je mehr Infos wir hatten, desto schwieriger war die Auswahl, was wir wann unternehmen und wie lange wir uns wo aufhalten. Dabei ist wichtig, dass jedes Tagesziel auch mit dem Auto erreichbar ist. Denn aus Erfahrung können 500km auf einem Pad zu gefühlten 1000 werden.

Die genaue Route kannst du hier sehen.

Parks buchen

Die Kommunikation zu der Parkverwaltung erfolgt per Fax oder Mail. Beides kann jedoch zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Zuerst schickte ich eine Buchungsanfrage per E-Mail, auch wenn es im Botswana-Forum als "unsicher" beschrieben wurde. Daher schickte ich gleich ein Fax mit den entsprechenden Buchungsanfragen gleich hinterher und verwies gleichzeitig auf die Mail. Die E-Mail wurde erstaunlicherweise gleich am nächsten Tag beantwortet. Der Inhalt war niederschmetternd: alles ausgebucht, keine freien Plätze mehr verfügbar.

 

Meine Urlaubspläne waren dahin, die Stimmung am Tiefpunkt.

 

Schließlich soll der Besuch von Moremi und Savuti DAS Highlight des Urlaubs werden. Innerlich hatte ich mich schon mit der Verschiebung der Reise auf 2008 abgefunden, als das Faxgerät zwei Tage später anfing zu tickern. Heraus kam die Buchungsbestätigung der Campsites in den Parks! Mein Himmel war schlagartig wieder blau :)

Die Mail/das Fax waren so formuliert, dass ich angegeben hatte, wann ich welche Campsite buchen wollte. Sollte dies nicht möglich sein, sollte der Mitarbeiter eigenmächtig eine Alternative buchen. Während dem E-Mail-Beantworter das zu viel Arbeit zu sein schien, hat der Fax-Beantworter sich ein wenig Mühe gegeben. Die bestätigte Buchung der Campsites war nämlich leicht anders als meine Anfrage. Ich wollte zwei Nächte im Camp Linyanti verbringen. Das scheint gesperrt zu sein - wie es im Forum auch angesprochen wurde. Und so bleiben wir einfach zwei Tage länger im 30km entfernten Savuti-Camp.

Nachdem die Bestätigung für den Aufenthalt in Moremi und Savuti gekommen sind, haben wir den Flug dann entgültig gebucht. Gerade Just-In-Time, wie der Mitarbeiter meines Vertrauens im Reisebüro bestätigt hatte.

Mietwagen buchen

Die Frage des Mietwagens schien zu Anfang sehr einfach zu sein. War sie aber nicht. Denn es gibt einige Anbieter auf dem namibianischen Vermietermarkt und da den richtigen herauszupicken ist nicht unbedingt leicht. Glücklicherweise halfen in diesem Punkt das botswana-forum weiter. Dort wurden Erfahrungen mit einzelnen Vermietern ausgetauscht. Infos gab es über viele Firmen: ASCO, Hertz und viele, kleine private Firmen. Unsere Entscheidung fiel letztendlich auf die Verleihfirma von Hubert Hester von Kalahari Car Hire.

Gesagt, getan, Mail an Herrn Hester verschickt und... nix. Warten. Lange Rede, kurzer Sinn, nach ein paar Tagen kam die Buchungsbestätigung. Alles sehr kurz und knapp gehalten. Die Foriker konnten mich aber beruhigen, dass es sich um die ruhige Art von Herrn Hester handelt.

Campsites der einzelnen Stationen buchen

Die Route war festgelegt, die Orte bestimmt, der Flug gebucht, der Mietwagen bestätigt, jetzt fehlten nur noch die Campsites/Hotels/Lodges auf dem Weg. Zwar wollten wir hauptsächlich in unserem Dachzelt übernachten, aber auf die eine oder andere Nacht in einem richtigen Bett konnten wir dann doch nicht verzichten. Die Buchung ging insgesamt sehr problemlos per Mail, Webformulare und nicht zuletzt das gute, alte Fax vonstatten. Dennoch zog sich der gesamte Buchungsvorgang bis Anfang Mai hin. Eine genaue Buchungsliste inkl. Links findet ihr bei Reiseplanung.

Elefant mit Baum
Dünenaufstieg in der Sossusvlei
Elefanten am Chobe (9)
Erdhörnchen
Elefanten in Savuti (4)
Panorama vom Fishriver Canyon
Elefantenfamilie in Etosha
Elefanten am Chobe (2)
links nach Namibia, rechts nach Zimbabwe
Zebra im Moremi
Okonjima Lodge 6
Elefantenjunges
junger Pavian
Welcome to Third Bridge
Gnu auf der Anub Lodge
Air Namibia
Gepard auf der Okonjima Lodge
Elefanten bei Ihaha
Waterberg Wilderness Lodge 2
Strauße am Straßenrand
Hörnchen im Moremi