01. Tag: Flug nach Windhoek

11.09.2009 - 00:49
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Schweren Herzens aber dennoch voller Vorfreude verabschiede ich mich von meiner Frau und meinem kleinen Sohn, denn heute geht's los: die Reise nach Afrika, genauer gesagt: die Reise in die Zentralkalahari, dem Okavango Delta und der Chobe Region. Die letzten Wochen waren reichlich stressig und ich hatte kaum Zeit, mich mit der Reise zu beschäftigen oder so etwas wie Vorfreude zu entwickeln. Selbst, als ich morgens meine Kiste gepackt habe (dazu später mehr), war es noch eher eine Pflichtübung, um das Problem mit der Gewichtsbegrenzung des Fluggepäcks zu lösen, als dass ich Urlaubsvorfreude entwickelt habe. Je näher ich dem Flughafen Frankfurt kam, desto aufgeregter wurde ich. Schließlich fahre ich einem unbekannten Abenteuer entgegen. Erstmalig begebe ich mich auf so eine Tour, ohne jeden Teilnehmer zu kennen.

Mit von der Partie sind Roland, Volker, Gabi, Thomas und Dietmar - alles Mitglieder des Namibia-Forums. Roland und Volker hatte ich bereits bei unserer Tour 2007 zufällig an einem Wasserloch bei Savuti kennengelernt, Gabi bei einem Forumstreffen an Pfingsten. Thomas und Dietmar kannte ich vor der Reise nicht persönlich, auch wenn wir während der Vorbereitung recht häufig per Skype Kontakt hatten.

Da mir die Anreise mit Bahn oder Flugzeug zu kostspielig erschien, habe ich für vergleichbar wenig Geld einen Parkplatz bei www.am-flughafen.de gebucht. Der Vorgang war denkbar einfach und sehr gut organisiert. Ein Shuttle-Service brachte mich in wenigen Minuten zum Flughafen. So muss ein Urlaub beginnen.

Den ersten meiner unbekannten Reisebegleiter habe ich gleich nach meiner Ankunft kennengelernt: Dietmar. Wir hatten einen recht großen Zeitpuffer eingeplant und nutzten die Gelegenheit uns kennenzulernen. Zu einem (sehr viel) späteren Zeitpunkt kamen noch Roland und Volker hinzu und wir nutzten die Zeit zum Check-In um uns in heiterer Runde auf unseren Urlaub vorzubereiten.

Jetzt ist es 23:14h, ich sitze in Reihe 21D - erstmalig kein Platz am Fenster - und habe soeben gehört, dass der Flug erst mit einer 25 Minütigen Verspätung starten wird. Mir scheint, als hätte ich ein Deja Vu, denn genau dasselbe ist mir in der letzten Woche passiert, als ich nach einer Dienstreise im Flieger von München nach Düsseldorf saß. Also bleibt mir nichts anderes übrg, als auf den LCD-Monitor ein paar Reihen vor mir zu starren, due Uhrzeit zu lesen und zu erkennen, dass 5046 Meilen (8121 km) vor uns liegen. Afrika, ich komme!

Nachtrag: kurz vor Mitternacht rollt der Flieger endlich zur Startbahn. Boarding war um 22:00h...

Nachtrag 2: In Vorfeld sind mir einige negative Berichte über Air Namibia zu Ohren gekommen. Die kann ich nicht bestätigen. Das Personal war freundlich und aus meiner Sicht war genügend Beinfreiheit in der Economy Class vorhanden.

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