03. Tag: South Gate, Moremi WR

23.09.2007 - 17:43
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Die Einreise in Botswana gestaltete sich problemlos. Da wir nicht wussten, zu welchen Zeiten die Geschäfte in Maun geöffnet hatten, kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten in Ghanzi. Sehr praktisch war es, dass neben dem Geschäft gleich ein Geldautomat installiert war. So konnten wir gleich Botswanische Pula ziehen. Die Sorge um die Öffnungszeiten war unbegründet. Alle Geschäfte in Maun waren geöffnet, selbst am Sonntag.

Weg zum South GateInzwischen war es 16h und bis zum South Gate des Moremi WR waren es noch gut 100km. Vor Einbruch der Dunkelheit wollten wir dort ankommen und so mussten wir uns etwas beeilen. Die ersten 30km waren noch asphaltiert. Dann begann der Pad und der hatte es stellenweise in sich und war recht tiefsandig. Von einer Camperin im Moremi haben wir später erfahren, dass zur Zeit sehr viele Baumaschinen den Weg fahren und er deshalb so sandig sei. Dank Allrad und etwas rücksichtslosem Fahren haben wir es aber geschafft. Sollte etwas im Laderaum nicht richtig sortiert gewesen sein, waren anschließend alle Dinge garantiert richtig zurechtgerückt und verwacklungsresistent angeordnet. 

South Gate ist zurzeit leider eine einzige Baustelle - ohne Wasser. Hätten wir noch mehr Zeit gehabt, wären wir gleich weiter zur 3rd Bridge gefahren. Aber es war schon fast dunkel und so war das South Gate gerade recht. Schnell war ein Lagerfeuer gemacht und ein paar Steaks auf dem Grill gelegt. Mit Salat und Brot bildete das ein leckeres Abendessen. Plötzlich raschelte etwas am Auto: eine Hyäne hat nach Essbarem gesucht - und das keine 5m von uns entfernt. Sie ließ sich aber leicht verjagen. Es stellte sich heraus, dass sie sich nur trollte, um ihre Freunde zu holen. Nachher schlichen drei Hyänen um unser Lager und das war dann Grund, schnell den Abwasch zu erledigen und alles wieder zu verstauen. 

Wir saßen noch ein wenig am Lagerfeuer und gingen dann irgendwann in unser Dachzelt. Auf diese Art haben wir noch nie geschlafen. Durch die Moskitonetze konnten wir sehen, dass die Hyänen direkt unser Lager durchsucht haben, kaum, nachdem wir das Zelt zugezogen haben. Leider hatten sie Pech und haben nichts gefunden und haben sich dann recht schnell auf die Suche nach Nahrung an anderer Stelle gemacht.

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