Malariaprophylaxe

18.03.2007 - 17:01
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 Wikipedia Malaria ist eine Krankheit, die durch Parasiten verursacht wird. Die ersten Symptome sind mit einer normalen Grippe vergleichbar. Solltet ihr also nach eurer Reise eine Grippe bekommen, denkt bitte an das Malariarisiko und lasst Euch untersuchen. Unbehandelt kann Malaria tödlich sein.

Ob eine Malariaprophylaxe notwendig und sinnvoll ist, scheint inzwischen eine Glaubensfrage zu sein. Eine Gruppe ist der Meinung, dass man auf jeden Fall die Tabletten schlucken sollte. Sicher ist sicher. Die andere Gruppe ist der Meinung, dass die beste Malariaprophylaxe ein langer Pullover, lange Hosen und Mückenschutz-Lotion (z.B. "Peaceful Sleep") ist.

Hier in Deutschland wird allgemein das Medikament "Lariam" zur Prophylaxe empfohlen. Es sind Tabletten, die erstmalig eine Woche vor Einreise in das Mariagebiet und wöchentlich bis vier Wochen nach Ausreise aus dem Gebiet genommen werden müssen. Unseres Wissens verhindert "Lariam" allerdings die Malariainfektion nicht vollständig, sondern schwächt die Symptome ab.

Wir haben bewusst auf eine Prophylaxe verzichtet. Denn die Wahrscheinlichkeit, im Mai nach der Regenzeit einen Mückenstich zu bekommen, ist relativ gering. Zwar hatten wir auf unserer Südafrikareise 2001 die Prophylaxe mit "Lariam" gut vertragen, aber letztlich ist dieses Medikament ein chemischer Hammer, der den Organismus sehr stark belastet. In Namibia zählt die Region ab dem Etosha Nationalpark und nördlich davon zum Malariagebiet.

Und so haben wir uns auf lange Kleidung und Mückensprays verlassen. Und das zu Recht. Wir haben im Mai keine Mückenprobleme gehabt.

Letztlich liegt es im Verantwortungsbereich jedes Einzelnen, ob er eine Malariaprophylaxe durchführen will oder nicht.

Weitergehende Informationen zum Thema "Malaria" bekommt ihr unter anderem bei Wikipedia oder Fit-For-Travel . Wie weit die Meinungen zum Thema Malaria auseinander gehen, zeigen z.B. Diskussionen in diversen Foren wie Botswana-Forum.ch .

Hinweis: Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies unser persönlicher Kenntnisstand ist und keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit hat. Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich.

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