Auf zur Pirschfahrt! Das war das Thema heute. Der Tag war voll von Zebras, Elefanten, Impalas, Löwen, Antilopen, Giraffen und anderen Tieren, die unseren Weg kreuzten. Das Gefühl dabei, dass zwischen dir und dem Tier kein Zaun ist, ist unglaublich intensiv. Auch, wenn ich das nicht wirklich bestätigen kann, schätze ich, dass mich hier der Afrika-Virus befallen hat und ich dem Land verfallen bin.
Es ist unglaublich entspannend, in seinem Auto zu sitzen und mit 30km/h durch die Gegend zu tuckern, gelegentlich stehen zu bleiben und sich ein paar Tiere anzuschauen. Und sowas sage ich, der in Deutschland täglich 70km zur Arbeit fahren und mir täglich den Krieg auf den Straßen anschauen muss. Dabei ist eher das Ziel, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Hier ist es anders!
Das Olifants Camp liegt auf einer Anhöhe. Da das Camp komplett umzäunt ist, kann man sich gefahrlos frei bewegen. So beendeten wir den Abend auf der Aussichtsplattform, von der aus man in ein Tal schauen kann. Unten konnte man der "Unterhaltung" einer Hippo-Mama mit ihrem Jungen lauschen.
Überhaupt sind die Geräusche hier ganz anders. Eigentlich ist alles anders. Das Licht, die Landschaft, der Geruch, die Geräusche. Ich fühle mich richtig wohl.