26. Tag: Walvis Bay/Sossusvlei

16.10.2007 - 20:51
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Robbe auf Boot

Früh aufstehen ist angesagt. Alles verladen, auschecken, Frühstücken und um 7:45h losfahren, um 8:20h mit dem Boot loszufahren. Die Tour macht wieder Spaß. Ganze vier Stunden heizen wir über das recht wellige Meer und zu meiner großen Freude entdecke ich die vermissten Robben von Cape Cross in Walvis Bay. Tausende Robben leben nun hier permanent. Meine Lieblingsvögel - die Pelikane - sind auch reichlich vor Ort und damit ist der Tag gerettet, auch wenn sich nicht allzu viele Delfine einfinden wollten. Nach der Fahrt gab es das obligatorische Austernessen. Sehr lecker.

Robben bei Walvis bay

Bevor es in die Sossusvlei ging, mussten wir ein Rad reparieren lassen, das seit zwei Tagen über Nacht die komplette Luft verliert. Das Thema war aber in wenigen Minuten erledigt und zudem auch noch spottbillig. Ebenso schnell haben wir die Kamera von Elroy von der Okonjima Lodge beim Fachhändler zur Reparatur abgegeben. 

Die Fahrt zur Sossusvlei war traumhaft. Als wir in den Kuiseb-Pass an der C14 überqueren, müssen wir das eine und andere Mal einfach anhalten, um die Landschaft zu genießen.

Ebenso ist der Namib Naukluft Park landschaftlich sehr, sehr ansprechend. Wir bedauern ein wenig, dass uns die Zeit fehlt, hier länger zu bleiben, aber unsere vorgebuchte Campsite wartet und außerdem wollen wir morgen in die Sossusvlei.

Kuiseb PassSonnenuntergang in der Sossusvlei

Der Parkangestellte, der die Campsites verwaltet, ist reichlich demotiviert etwas zu tun. Die Campsite zu bekommen entwickelt sich zu einem recht langen Vorgang. Ohne Voucher geht gar nichts und außerdem muss der Eintritt in den Park sofort entrichtet werden. Das alles zu verwalten, dauert seine Zeit. Schließlich bekommen wir Campsite 17 zugewiesen.

Nach unserem Kenntnisstand kann man in der Sossusvlei Lodge zu Abend essen, auch wenn man kein Gast ist, sondern von dem benachbarten Campingplatz herüber kommt. Dieses Mal stellen sich die Angestellten ein wenig an. Man müsse erst prüfen, ob dies möglich sei. Alles ganz wichtig. Natürlich waren noch Kapazitäten frei, denn wir hätten auch ohne Reservierung auf Wunsch noch ein Zimmer der Lodge bekommen können. Dann mussten wir uns noch umsetzen, weil bestimmte Plätze nur den Gästen der Lodge vorbehalten sind. Zu dumm, dass dies einigen Angestellten nicht bewusst ist, die uns bereits Getränke serviert hatte. Das Essen war - wie immer - absolut einmalig. Ich frage mich immer wieder, wie sie es logistisch hinbekommen, so ein reichhaltiges und frisches Buffet in dieser Einsamkeit zu zaubern.

24. Tag: Cape Cross/Swakopmund

14.10.2007 - 20:46
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Paul auf Leopardensuche

An diesem Morgen geht es zur Pirschfahrt zu den Leoparden. Die Sache gestaltete sich schwieriger als erwartet, denn das Gebiet, das den Tieren zur Verfügung steht ist sehr groß. Trotz Senderhalsband hat Paul gute 1,5h gebraucht, um den Leoparden zu orten und uns dorthin zu fahren.

Leopard bei Okonjima

Okonjima ist und bleibt eines der Highlights auf der Reise.

Die Pirschfahrten in Etosha waren ausführlicher als geplant und so müssen wir Tanken. Wir weichen von der geplanten Route ein wenig ab. Der neue Weg führt uns zurück über Otjiwarongo, danach auf die C33 und C36. Vor Swakopmund wollen wir noch Cape Cross einen Besuch abstatten und so ist das die beste Route. Praktischerweise gibt es oftmals Geldautomaten (sie heißen in Namibia ATM) an vielen Tankstellen und so ist es kein Problem, das nötige Bargeld für die Tankfüllung anzuheben.

Der Weg führt uns am Brandberg vorbei. Den finde ich eher nicht so spektakulär. Landschaftlich finde ich die Hochebene zwischen Uis und der Küste viel interessanter.

Cape Cross stellt sich als Reinfall heraus. Es war nur noch ein Bruchteil der Robben an diesem Ort. Zum Vergleich diese beiden Bilder, eines von 2003 und eines von 2007.

Cape Cross 2003Cape Cross 2007

Das Beach Lodge Hotel in Swakopmund ist traumhaft. Mitten in einem Neubaugebiet liegt es direkt an der Küste. Alle Zimmer haben Meerblick und das Meer ist vielleicht 30-40m vom Zimmerfenster entfernt. Unser Zimmer war mit einem Kamin ausgestattet. Holz und Anzünder konnte man für 20 N$ bei der Rezeption kaufen. Das Highlight des Zimmers ist das kreisrunde riesige Fenster direkt vor dem Bett. 

Ein Problem gibt es allerdings. Es ist arschkalt. Die Temperatur entspricht bei weitem nicht mehr dem, was wir in den letzten drei Wochen gewohnt waren. Von sehr angenehmen 38-42 Grad staubtrockener Hitze kommen wir an ein Ort mit etwa 15 Grad. Das war keine Freude. Eine heiße Dusche musste das Schlimmste abfedern. Eigentlich wollten wir morgen eine Bootstour machen, aber leider war es zu spät, um jemanden der einschlägigen Firmen zu erreichen. 

12. Mai: Cape Cross

30.03.2007 - 04:47
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Das Tagesziel heute ist "Cape Cross", das etwa 120km von Swakopmund entfernt liegt. Hier ist eine Robbenkolonie von riesiger Größe angesiedelt. Es leben etwa 80000 - 100000 Tiere hier in dieser Kolonie. Die Fahrt dorthin fährt über einen sehr guten Pad und ist nach einer guten Stunde hinter uns gebracht. Namibia ist wie jedes andere Land auch: gibt es etwas zu sehen, wird gleich abkassiert. Hier dürfen wir 60 N$ bezahlen, um uns dieses Spektakel anzusehen. Gesagt, getan und wir fahren noch 2km von dem Kassenhäuschen zur Küste.

Robbenfamilie bei Cape Cross

Robbenkinder beim Spielen

 Als wir die Tür öffnen, möchten wir am liebsten gleich wieder einsteigen. Der Gestank ist fast unerträglich. Wieso muss der Wind eigentlich immer vom Meer Richtung Land wehen? Als wir dann ein paar Meter vom Parkplatz zur Absperrung laufen, eröffnet sich uns ein tierischer Anblick: tausende Robben liegen am Strand, schlafen, spielen oder schreien sich an.

Wir können uns überhaupt nicht satt sehen und vergessen nach kurzer Zeit den penetranten Geruch.

Robben bei Cape Cross

Also Cape Cross ist definitiv ein MUSS jeder Namibiareise und sollten wir noch einmal in diese Region kommen, wird das ganz bestimmt wieder ein Ausflugsziel werden.

Tipp: ziehe nur Kleidung an, die Du am nächsten Tag nicht mehr anziehen willst. Der Geruch der Tiere setzt sich in Kleidung und Haaren fest.

13. Mai: Swakopmund

30.03.2007 - 04:42
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Uns wurde von anderen Reisenden eine Bootsfahrt mit dem Unternehmen Mola-Mola empfohlen. Bei dieser Bootsfahrt würden Robben auf das Boot springen und auch sonst gäbe es viel zu sehen.

Jetzt war für heute kein Platz mehr zu bekommen und da hat uns ein Hotelangestellter das Konkurrenzunternehmen LEVO empfohlen, das dieselbe Tour anbietet. Allgemeiner Startpunkt ist Walvis Bay. Tatsächlich stellt sich heraus, dass LEVO die ersten waren, die Anfang der 90er diese Touren angeboten haben. Wir können nur empfehlen, die Tour mit diesem Unternehmen zu machen. 

Pelikan

Neben dem erheblichen Spaßfaktor bringt der Bootsführer fundierte Fachkenntnisse der Wasserwelt mit, die er den mitfahrenden Gästen nicht vorenthält. Diese Fahrten sind dem Zufall entsprungen. Dem Besitzer von LEVO ist Anfang der 90er eine Robbe aufgefallen, bei der sich ein Stück Fischernetz in die Haut festgesetzt hat. Diese Robbe war recht zutraulich und ist seinem Boot gefolgt. Der Mann konnte der Robbe das Netz nach und nach entfernen. Irgendwann ist die Robbe auf das Boot gesprungen und war mehr oder weniger zahm. Andere Robben haben dies gesehen und es nachgemacht. Das war der Anfang dieser Touren. Kostenpunkt der Fahrt: 300 N$ p.P., die sich vollkommen lohnen und bei einer Tourlänge von 4h durchaus angebracht sind.

Robbe auf dem Boot

Nachmittags unternehmen wir noch einen Streifzug durch Swakopmund. Die Stadt ist klein und sehr angenehm. Und hier passiert es: auf einem kleinen Holzschnitzermarkt ergattern wir das, was wir auf unserem Südafrikatrip nicht gekauft haben: eine Holzgiraffe, Höhe 1,90 m. Ich bin gespannt, ob die den Flug überlebt.

Tipp: Nach einem Anruf bei der Fluggesellschaft teilte man mir mit, dass es auf jedem Flug einen Extra-Gepäckcontainer gibt, der nur Giraffen transportiert :-) Packe Deine Giraffe in "Peng-Papier" ein, schreibe Deine Adresse groß auf ein DIN A4 Blatt und klebe es auf die Giraffe. Sie sollte problemlos bei Dir zuhause ankommen.

07. Mai: Lüderitz

30.03.2007 - 03:33
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FelsenkircheÜberblick über LüderitzEigentlich haben wir uns gestern schon die Stadt ein wenig angeschaut und wissen nicht, was heute nun folgen soll. Also setzen wir uns ins Auto, kaufen ein paar Biltongs und fahren ziellos durch die Straßen. Die Felsenkirche, das Goerke-Haus, noch mal die Stadt...

Aber da war doch noch etwas: das Diaz-Kreuz und der Leuchtturm. Der Weg war schnell gefunden, obwohl auch hier auf alte Pad-Gewohnheiten zurückgegriffen wurde: Hinweisschilder gibt es nur an Abzweigungen. Der Leuchtturm und das Diaz-Kreuz liegen direkt nebeneinander. Zum Kreuz kommt man über eine Holzbrücke, die in Steinstufen endet, die auch erklommen werden wollen.

Diaz-Kreuz bei LüderitzOben angekommen kann man nicht nur das Diaz-Kreuz begutachten, sondern auch auf eine kleine Felseninsel direkt vor dem Festland blicken, auf dem sich Robben tummeln.

 

Pelzrobbe bei Bootstour

Pelzrobbe bei Bootstour

Pelikan bei Bootstour 4

Pelikan bei Bootstour 4
Elefant mit Baum
Landschaft im Etosha National Park
Landschaft in Savuti
Geier an Büffel 3
Statue vor dem Parlament
Landschaft im Moremi (2)
Gepard in Savuti
Benzinpreise in Botswana
Zimbabwe: Victoria Falls Hotel (5)
Elefanten im Sonnenuntergang
Brunnenfigur auf der Zelda Farm in Namibia
Elefanten in Savuti (7)
Verkehrszeichen Okonjima Lodge 3
Kiste statt Koffer - 3 Wochen danach
Sonnenuntergang beim Horseshoe
Pavian an der Third Bridge
Pelikane, Kormorane, Möwen und Flamingos bei Bootstour
Elefantenrüssel mit Knick
4th Bridge am Morgen (2)
Erdmännchen bei der Sossusvlei Lodge 3
Paviane lausen sich

Übersicht

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