22. Tag: Pirschfahrt um Okaukuejo

12.10.2007 - 20:39
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In jeder Rezeption des Etosha Parks gibt es ein Buch, in dem Besucher ihre Beobachtungen verzeichnen können. Dort haben wir gestern entdeckt, dass häufig viele Sichtungen von Löwen am Wasserloch "Okondeka" vorgekommen sind. Also ist dies heute das erste Ziel. Um 6.20h wird das Tor geöffnet und los geht es!

Löwenzärtlichkeiten

Morgens ist alles noch so ruhig. Viele Tiere scheinen mit dem Sonnenaufgang erst aufzuwachen und so geht alles gemächlich voran. Die Giraffe am Wegesrand frühstückt und lässt sich durch mich nicht beeindrucken. Kurz vor "Okondeka" sehe ich sie: Löwen! Zwei männliche und ein offensichtlich schwangeres weibliches Tier. Sie gehen 3 Meter an meinem Auto vorbei und lassen sich in einiger Entfernung unter einem Baum nieder.

Während ich dies hier tippe (S18°99.439' E15°51.866') sehe ich auf "Okondeka" und tausende Vögel fliegen um mich herum, um ihre Mahlzeit für den Tag zu fangen - oder einfach um wie wild herumzufliegen.

Zurück im Camp geht es wild am Wasserloch zu. Eine Herde Elefanten sind angekommen und haben die unzähligen Impalas, Kudus und Oryx-Antilopen kurzerhand vertrieben. Erst einmal in Besitz genommen, baden und spielen die Dickhäuter ausgelassen. Vor allem den Kleinen ist ein deutlicher Spieltrieb anzumerken. Eigentlich bin ich zurück ins Camp um zu frühstücken, aber das wird kurzerhand in ein Brunch umgewandelt. Die Elefanten sorgen für den einen oder anderen Lacher. So macht ein Kleiner es einem Großen nach und läuft munter auf eine Gruppe Impalas zu, um sie zu verscheuchen. Man kann ihm anschließend anmerken, wie er sich wegdreht und gelegentlich einen verstohlenen Blick in Richtung der scheuen Tiere wirft, um das Ganze zu wiederholen. :)

Elefantenjunges in Okaukuejo

Elefantenjunges in Okaukuejo 2

Wasserloch Ozonjuiti m'Bari

Nach dem Brunch geht es heute mal in den westlichen Teil des Parks. Ich fahre die scheinbar endlose Strecke zum Wasserloch "Ozonjuiti m'Bari". Das ist das für Normaltouristen der westlichste Punkt, den man anfahren darf. Weiter geht es nur mit einem speziellen Permit.

Am Wasserloch angekommen, herrscht hier Chaos. Impalas, Gnus, Zebras, Giraffen, Strauße und Oryxe in einer nicht zu überblickenden Anzahl sind rund um das Wasserloch versammelt und wollen trinken.

Auf dem Weg zu diesem Wasserloch musste ich allerdings feststellen, dass der Zugang zu den Wasserlöchern Adamax, Natco und Leebron gesperrt ist und man keinen Zugang hat. Sehr schade.

Abends war wieder Brot backen im Potjie angesagt. Leichter gesagt als getan, denn Bungalows nahe am Wasserloch haben keine Feuerstelle. Wir haben uns daher hinter das Haus verzogen, um sowohl Kohlen für den Potjie anzufeuern als auch ein Feuer für den Grill zu schüren.

Die abendliche Show am Okaukuejo Wasserloch war wie immer abwechslungsreich. Giraffen, Elefanten, Hyänen und sogar eine Löwin fanden sich ein, um ihren Durst zu stillen. Die Hierarchie zwischen den Tieren wird sehr deutlich. Die Elefanten mögen de Löwen nicht (wahrscheinlich wegen ihrer Jungtiere). Die Nashörner mögen als Einzelgänger eh niemanden, schon gar keinen ihrer eigenen Art. Und das alles vor der Haustür.

21. Tag: Pirschfahrt nach Okaukuejo

11.10.2007 - 19:39
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Elefanten am Wasserloch Nebrowni

Wir packen alles zusammen und fahren Richtung Okaukuejo. Die Straße ist wie leergefegt. Es sind kaum Tiere in Sicht, egal, welches Wasserloch wir anfahren. Hier ein paar Impalas, dort vereinzelt ein Zebra.

Elefanten am Wasserloch Nebrowni 2

Kurz bevor wir in Okaukuejo ankommen, sehen wir schon von weitem weitere Elefanten am Wasserloch "Nebrowni". Hier hat der Schlamm die Farbe von Kalk und so sehen die eingeschlammten Elefanten alle aus wie Gipsstatuen, als sie nach ihrem Bad regungslos in der Sonne stehen, um zu trocknen.

In Okaukuejo habe ich ein Luxus-Bungalow gemietet, um näher am Wasserloch zu sein. Vor vier Jahren war es so, dass man ein ganzes Haus bekommen hat. nach der Renovierung ist das nicht mehr so. Das Haus ist in der Mitte geteilt worden und jede Parte hat quasi eine Doppelhaushälfte. Diese Doppelhaushälfte besteht aus einem Schlafzimmer und einem Bad. (Anmerkung: Panoramabild folgt) In dem Schlafzimmer ist ein Kühlschrank untergebracht. Eine Anrichte für das Zubereiten von Mahlzeiten oder eine Spüle gibt es nicht. Offensichtlich geht die Parkverwaltung davon aus, dass jemand, der sich diese Unterkunft leistet, grundsätzlich im Restaurant essen geht. Ebenso fehlt eine Feuerstelle. Es mag jedoch sein, dass im Rahmen der Renovierung, die noch nicht abgeschlossen ist, eine Feuerstelle vorgesehen ist.

Giraffe in Etosha

Nach dem Einchecken, der Schlüsselübergabe und einer kurzen Inspektion des hauseigenen Wasserlochs fahren wir los Richtung "Olifantsbad". Kaum sind wir da, sehen wir eine Giraffe trinken. Das ist ein bis dahin eher seltener Anblick in dieser Reise. Mir ist noch nicht klar, was Giraffen aufschrecken lässt. Autos und deren Geräusche scheint es nicht unbedingt zu sein.

Das Gate schließt um 18.50h und so müssen wir wieder los. Auf dem Weg zum Camp sehen wir, dass alle Elefanten weitergezogen sind. Just in time passieren wir das Gate, bevor es hinter uns geschlossen wird. :)

Giraffen am Wasserloch in Okaukuejo

Am Wasserloch des Camps stehen einige Giraffen unschlüssig herum und inspizieren es argwöhnisch. Wir beschließen, einen kurzen Imbiss vorzubereiten und den Abend am Wasserloch zu verbringen. Als wir zurückkommen, ist es passiert. Die Giraffengruppe trinkt. Es sind neun Tiere, die sich an das Wasser begeben haben. Giraffen haben kaum Feinde. Die gefährlichste Aktion für sie ist das Trinken. Damit sie ihren langen Hals zum Boden bewegen können, müssen sie ihre Vorderbeine spreizen. In dieser Position sind sie angreifbar. Dementsprechend nervös sind sie. Ihre Trinkphasen werden oft durch Aufschrecken und plötzliches Aufrichten unterbrochen. Dabei erschrickt nie die ganze Gruppe, wie es in anderen Herden üblich ist, sondern jedes einzelne Tier hat offensichtlich individuelle Warnsignale, auf die es reagiert. Dementsprechend lange dauert die Prozedur.

Es geht zu wie bei einer Tankstelle. Nachdem die Giraffen die Bühne verlassen hatten, kommen zwei Nashörner, danach eine Hyäne und ein Elefant.

20. Tag: Pirschfahrt nach Halali

10.10.2007 - 20:35
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Giraffe in Etosha

Wir stehen vor Sonnenaufgang auf und fahren los. Tiere sind zur Zeit hier Mangelware, zumindest innerhalb der ersten Stunde.

Im Laufe des Tages wird es deutlich besser. Wir sehen sehr große Gnu- und Zebraherden, Impalas stehen an jeder Ecke und können sogar Giraffen beim Trinken beobachten.

Springbock

Nebenbei sehen wir noch eine Red Hartebeast und unzählige Vogelarten auf unserem Weg. Nur keine Elefanten. Die scheinen irgendwie alle zum Chobe ausgewandert zu sein :)

Wir kommen in Halali an und ich bin gespannt, wie sie hier das Camp hergerichtet haben. Eigentlich kann es mir angesichts der Tatsache fast egal sein, dass wir heute nach knapp drei Wochen Dachzelt zum ersten mal wieder in einem Bett schlafen.

Giraffen in Etosha

Das Haus, das wir gemietet haben, ist sehr schön hergerichtet. Da hat wohl jemand "Schöner Wohnen" gelesen und einen Designer rangelassen. Hut ab, hier ist alles sehr stimmig und ich überlege kurz, ob ich nach dem Urlaub den Farbeimer zuhause schwingen soll. Aber diesen Gedanken verwerfe ich dann doch wieder sehr schnell... verdammt! Ich hab Urlaub!

Abends geht es noch einmal kurz Richtung Wasserloch "Goas" und - ENDLICH - Tiere. Und zwar Elefanten, die wir bisher schmerzlich vermisst haben. Ich frage mich, ob es homosexuelle Elefanten gibt oder ob das ein Versehen oder doch eher Dominanzverhalten war, jedenfalls wollte ein Bulle einen anderen besteigen. Der konnte sich dafür eher nicht erwärmen. 

Das hauseigene Wasserloch von Halali ist - ebenso wie in Namutoni - leer. Auch nach einigem Warten will einfach nichts passieren. 

11. Tag: Fahrt nach Ihaha

01.10.2007 - 19:54
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Hinweisschild in Savutiauf dem Weg ins Hippo VleiHeute heißt es Abschied nehmen von Savuti. Uns hat die Gegend mit den Tieren außerordentlich gut gefallen. Bevor wir losfahren, wollen wir aber noch an unser inzwischen favorisiertes Wasserloch fahren, an dem wir gestern auch die Löwen gesehen hatten. Das hieß, noch früher aufzustehen. Um 5h klingelte der Wecker und los ging es. Wir waren wohl die ersten, die auf Pirschfahrt gingen. Es ist erstaunlich, was 30 Minuten ausmachen können. Wir haben auf dem Weg zum Wasserloch sehr viele Tiere gesehen, die wir in den vergangenen Tagen suchen mussten. Sie standen einfach am Wegesrand :) : kleinere Kuduherden, Giraffenfamilien, u.v.m.

Am Wasserloch angekommen, wartete bereits ein Elefant auf uns. Ein zweiter gesellte sich hinzu und wir konnten beobachten, wie die Elefanten das von der Wasserquelle bevorzugt haben (es ist ein künstlich angelegtes Loch). Während die beiden tranken, traf eine Gunuherde mit etwa 30 Tieren ein und wartete geduldig, bis die beiden Elis endlich fertig waren. Gnus sind sehr schreckhafte Tiere und es dauerte, bis sie endlich den Mut gefasst hatten, sich dem Wasserloch zu nähern.*

Elefanten am Hippo VleiSkelettknochen bei SavutiIrgendwann wurde es Zeit, uns von dem Wasserloch und deren Besuchern zu verabschieden. Wir sind zurück ins Camp und haben noch kurz gefrühstückt. Ich habe noch ein paar Panoramaaufnahmen (Anm.: die werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht) von Savuti gemacht und dann hieß es wirklich: Auf Wiedersehen Savuti.

Weg nach Ihaha

Der Weg Richtung Ihaha ist beschwerlich. Wer meint, dass die in den Karten eingezeichneten Hauptstraßen unseren Hauptstraßen ähneln, hat sich geirrt, zumindest, was die Nationalparks angeht. Die ersten 70-90km  waren reine Sandpiste, die irgendwann zu einem Pad wurden und die bei Ngoma zu einer Teerstraße wurde. 

Wegzweig nach Namibia oder ZimbabweUnsere Wasservorräte wurden knapp und so mussten wir zunächst in Kasane für Nachschub sorgen. Kasane ist ein nettes Städtchen, aber wir wollten hier nur Vorräte bunkern und zurück in die Natur. Wir kommen eh in wenigen Tagen hierhin zurück. 

Als wir in den Chobe Nationalpark einfuhren, sah der zunächst sehr aufgeräumt aus. Kein Holz lag am Wegesrand herum und es schien, als hätte jemand die Zwischenräume zwischen den Sträuchern gefegt :)

Als wir nach einigen wenigen Kilometern dieses "gefegten" Weges direkt an den Chobe herangefahren sind, war es ein ungeahnter Anblick. 

Löwe nach dem Riss am ChobeIch bin kein religiöser Mensch, aber hier drängten sich Begriffe wie "Paradies", "Garten Eden" oder "Arche Noah" einfach auf. Auf einem weiten Feld, das durch den Chobe durchtrennt wurde, befanden sich riesige Elefantenherden, die im Wasser spielten oder fraßen. Warzenschweine, Löwen, unzählige Vögel, Büffelherden in einer riesigen Anzahl an Tieren wanderten durch diese Ebene. Für alle war Platz. Wer die Trockenheit Moremis oder Savutis erlebt hat, bei der die Tiere keinesfalls genug Wasser hatten und sie in einer recht kargen Savannenlandschaft (die zweifelsfrei einen anziehenden Charme hat), ist Chobe eine Art Offenbarung. 

Auf dem Weg zu unserem Ziel "Ihaha Camp", sahen wir unzählige Tiere: Löwen, Kudus, Impalas, Zebras, Elefanten, Pavianfamilien, Kaffernbüffel und Touristenbomber. Wieder einmal mehr haben wir uns beglückwünscht, alleine unterwegs zu sein. 

Kaffernbüffel
Wir haben bei der Buchung die Campsite CI-3 zugewiesen bekommen. Sie ist ein Traum. Mit direktem Blick auf den Chobe, einem eigenen Grill, Abfallbehälter und nicht weit von den Duschen entfernt ist es ideal. Der Ausblick ist traumhaft.

 

Anm. Kristin: Wir konnten außerdem noch ein einzigartiges Beispiel für den sozialen Zusammenhalt in dieser Gnu-Herde erleben,  als nämlich - ganz am Schluss der Herde, die fertig getrunken hatte und schon wieder weiterzog - zwei alte oder kranke Herdenmitglieder auftauchten, die unendlich langsam und vorsichtig zum Wasserloch nachschlappten. Um sie aber nicht alleine den Gefahren der Umgebung auszusetzen (in unmittelbarer nähe wussten wir ja jetzt von den Löwen), blieben das Leittier und sein (wir nannten es) "Offizier" so lange bei den Beiden, bis auch diese getrunken hatten. Und das zog sich wirklich ewig hin, denn die Gnus schraken bei jedem auch kleineren Tier, das ans Wasserloch kamen, wieder zurück und mussten sich dann erst wieder lange versichern, bevor sie einen neuen Versuch starteten. Dabei versuchten sie das Leittier und sein "Offizier" immer wieder auch dazu zu animieren, warteten aber ansonsten einfach nur völlig geduldig. Diese Geduld mit Kranken und schwächeren Mitgliedern müssen wir Menschen erstmal hinkriegen!

 

05. Tag: Game Drive

25.09.2007 - 17:54
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Paviane am MorgenPünktlich um 6h fielen die Paviane in unser Camp ein und haben die Bäume genutzt, um den Tau von den Blüten zu trinken und Blätter und Blüten zu essen. Natürlich sind die Viecher auch völlig schamlos und greifen sich alles, was nicht niet- und nagelfest am oder im Auto verstaut wurde. Ich habe vergessen, die Fahrertür zu schließen und *SCHWUPPS* war einer der Racker im Auto. Er ließ sich aber schnell vertreiben - ohne Beute :)

Bee-EaterAuf dem vormittaglichen Gamedrive ist nicht viel passiert. Zurzeit scheint es nicht viele Tiere in Moremi zu geben, zumindest nicht in der Umgebung der 3rd Bridge. Aber ganz ohne "Beute" sind wir nicht geblieben. Einige Giraffen, Gnus, Zebras und Impalas kreuzten unseren Weg.

Für den nachmittaglichen Gamedrive haben wir uns den Mbomba-Loop ausgesucht, der in der Nähe der 3rd Bridge startet. Wir starteten kurz vor 17h, fast zu spät, wie sich herausstellen sollte.

verbrannter WegDer Loop war recht ereignislos. Es waren kaum Tiere zu sehen. Dafür war die Strecke sehr einfach befahrbar. Das Gelände am Rand des Weges war teilweise verbrannt. Der Brand kann nicht vor allzu langer Zeit ausgebrochen sein, denn die Luft roch nach Ruß. Die Sache mit der Ereignislosigkeit galt zumindest für den ersten Teil. Es änderte sich schlagartig auf dem Rückweg. Der Pfad ging durch einen Wald und die Wege waren sehr verschlungen. Oftmals mussten wir uns Ausweichwege suchen, weil umgestürzte Bäume den Weg versperrten. Es wurde langsam dunkel und es war noch recht viel Weg übrig. Also bin ich so schnell wie möglich gefahren, als Kristin plötzlich rief: "Vorsicht Elefanten!!" Ich legte eine Vollbremsung hin, gerade noch rechtzeitig, damit ein junger Elefant zur Seite springen konnte. Seine Mutter fand das eher nicht witzig. Langsam fuhr ich zurück und überlegte, was wir denn nun tun sollen. Vor uns lag eine recht tiefsandige Strecke, rechts und links wurde sie von je drei Elefanten gesäumt, die genüsslich aßen. Trotz des laufenden Motors und der Vollbremsung schienen sie uns zu ignorieren und sich lieber ihrem Abendbrot zu widmen. Also legte ich den Low-Gear ein und fuhr langsam und beständig durch die Gruppe, auf die Reaktion der Elefanten achtend. Der eine oder andere machte seinen Unmut durch seine Gestik deutlich, aber insgesamt ließen sie uns in Ruhe und aßen lieber weiter. Das war ziemlich aufregend!

Zurück im Camp stand heute das Grillen sämtlichen Fleisches an, das wir in Windhuk gekauft hatten. Leider ist der Gefrierschrank von HH nicht zum Frieren, sondern nur zum Kühlen geeignet und gegrillte Fleisch hält sich nun einmal gekühlt länger. 

In der Ferne zog ein Gewitter auf. Wetterleuchten und Blitze zuckten gelegentlich vom Himmel. Es war etwa 15km entfernt und so störte es uns weniger, zumindest so lange, bis bei uns ein feiner Nieselregen einsetzte. "Pula" bedeutet in der Landessprache "Regen" und ist gleichzeitig der Name der Landeswährung. Wir erlebten also etwas Pula in Botswana. Dies ist recht untypisch für diese Jahreszeit. Glücklicherweise war es aber auch nur ein kurzes Wetterintermezzo. 

03. Tag: Gochas

03.05.2003 - 22:54
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Pad in Richtung Anub LodgeNach einem fürstlichen Frühstück war unser Tagesziel die Anub Loge in der Nähe von Gochas. Also ab auf die B1 und immer geradeaus. Kurz vor Mariental ging es dann links ab und nach weiteren 70km kam unser erster richtiger Pad.

 

Diese Schotterstraßen werden uns wohl noch öfter hier in Namibia begegnen. Hätte ich nicht vorher gewusst, dass wir diesem nicht weiter ausgeschilderten Weg weitere 70km folgen mussten, wäre ich glatt umgekehrt. Mitten im "Nichts" erschien die Anub Lodge.

 

Zu unserer Überraschung wurde dort ein Game Drive über das recht große Gelände angeboten, das wir auch sofort wahrgenommen haben. Es gab Imapalas, Oryxe, Gnus und Giraffen zu sehen und zu bestaunen.

Gnufamilie auf der Anub Lodge

Dank dem Offroad-Fahrzeug konnte der Fahrer auch querfeldein direkt in die Nähe der Tiere fahren. Ein wirklich tolles Erlebnis. Wir sind gleich auf die erste Reisegruppe gestoßen. Wir haben uns gleich wieder dazu gratuliert, alleine und nicht mit einer Reisegruppe gefahren zu sein...

Webervogelnest

Elefant mit Baum
Weg nach Xakanaxa
Löwinnen am Chobe
Löwin auf der Jagd
Löwenbaby in Etosha
Balgende Hippos
Giraffe versperrt den Weg im Etosha National Park
Sand Ridge
Zebra im Etosha National Park 3
Zebras im Sonnenaufgang
Krokodil am Dead Tree Island
Swakopmund Zentrum
Löwenkinder im Etosha
Chillen in Ihaha
Felsgravuren bei Twafelfontain
Besuch von Warzenschweinen
Dominanzverhalten
Wildpferd bei Aus 4
Elefanten bei Okaukuejo (5)
Okonjima Lodge 5
Pelzrobben bei Cape Cross 7

Übersicht

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