Giraffe

Giraffe

04. Tag: Leopard Pan

13.09.2009 - 16:32
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Auf der morgentliche Pirschfahrt konnten wir zwar nicht viele Tiere beobachten, wurden aber mit der eigenen Schönheit der Landschaft der Kalahari belohnt. Ein paar Oryx Antilopen hier, vereinzelte Impalas dort, das war es auch schon. Die Löwen vom vorigen Tag waren nicht mehr dort, wo wir sie gestern gesehen hatten.

Wir haben uns um 10h zum Frühstück auf der Camp Site verabredet und genossen einfach nur die Landschaft und freuten uns, in wieder Afrika zu sein. So schön dieser Ort auch ist, aber der kommende Ort wartet bereits auf uns. Also hieß es: spülen, zusammenpacken und Aufbruch.

Eine Bemerkung sind die sanitären Einrichtung vor Ort. Es gibt kein Wasser in der Zentralkalahari. Es muss genügend Brauchwasser für alle Bedürfnisse mitgeführt werden. Jede Campsite ist mit einer Dusche und einer Toilette ausgestattet. Die Toilette besteht aus einer Sickergrube, die Dusche aus einem Eimer mit einem im Boden montierte Duschkopf. Wir hatten eine Solardusche an Bord. Es ist unglaublich, mit wie wenig Wasser man auskommen kann, ohne die hygienischen Bedürfnisse zu vernachlässigen.

Gegenverkehr ist hier nicht vorhanden. Eigentlich ist kaum jemand hier. Wir begegnen auf unserer Fahrt nur einem weiteren Fahrzeug. Die Leere der Landschaft ist sehr erholsam. Wem es im Moremi oder in Savuti noch nicht einsam genug ist, sollte hierher kommen. Die Luft ist von einem süßen Duft erfüllt. Das liegt wahrscheinlich an den unzähligen Sträuchern mit gelben, flauschigen und kugeligen Blüten. 

Nach der strapaziösen Strecke des gestrigen Tages folg heute eine vergleichsweise ruhige Piste auf dem Weg zum Leopard Pan. Sicherlich werden wir durchgeschüttelt - das gehört zum Programm, aber die Heftigkeit ist nicht vergleichbar. Auf unserem Weg können wir sehr gut erkennen, dass die Wege während der Regenzeit nicht immer einfach sein können. Die tiefen und ausgefahrenen Fahrrinnen erzählen von dem einen oder anderen fahrerischen Drama, das hier stattgefunden haben muss. 

Gegen 17h erreichen wir unsere Campsite für heute: Leopard Pan. Auf unserem Weg haben wir kaum Tiere gesehen. Gelegentlich lief uns ein Oryx oder ein Impala über den Weg. Insgesamt war es aber die Landschaft, die uns beeindruckt hat und die wir genossen haben. Im Camp selbst haben wir eine kurze Pause bei einem kühlen Drink eingelegt, um dann gegen 17:30h nochmals auf Pirschfahrt über den Leopard Loop zu begeben.

heutiges Fazit: wenig Tiere, dafür umso beeindruckendere Landschaft

 

23. Tag: Okonjima Lodge

13.10.2007 - 20:44
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Sonnenaufgang bei Okaukuejo

Das war es. Etosha ade! Ich glaub nicht, dass wir noch einmal diesen Park besuchen werden. Bevor wir uns unserem nächsten Ziel zuwenden, fahren wir zu dem Baum, den ich gestern bei meiner Rundfahrt entdeckt habe und der sich als Sonnenaufgangsbild eignet. Es is ein wenig bewölkt. Dazu kommt, dass der Tor-Guard es sehr genau nimmt mit dem Aufschließen des Tores zur angegebenen Zeit. Ich sah schon alle Hoffnung auf ein gutes Sonnenaufgangsbild schwinden. Aber es hat gerade alles gepasst. Die Sonne stand im besten Winkel am Himmel, die Wolken haben sich kurzzeitig verzogen und so bekam ich mein Bild. Eigentlich sollte es dann gleich wieder zurück zum Camp gehen. Wir mussten schließlich noch alles zusammenpacken. Stattdessen ging es noch einmal kurz entschlossen zum Wasserloch  "Okondeka". Schließlich leben da Löwen. Trotz einigen Wartens konnten wir die Szene von gestern nicht wiederholen, bei der das Löwenrudel an meinem Auto vorbeiging. Wir bekamen in einiger Entfernung noch einen männlichen Löwen zu Gesucht. Das war für uns ein gelungener Abschied von Etosha. 

Nachdem wir kurzerhand alles zusammengepackt hatten, erwartete uns Okonjima. Auf dem Weg aus dem Park standen Giraffen, Zebras und Impalas Spalier, um uns zu verabschieden. Damit sollte der Teil unserer Reise mit wilden, nicht kontrollierten und unabhängigen Tieren enden. Bei dem Gedanken wurde es mir schon schwer ums Herz, wenngleich uns neue aufregende Dinge erwarten.

 Okonjima Lodge 1Okonjima Lodge 2Okonjima Lodge 3

Gepard auf der Okonjima LodgeIn Okonjima angekommen fühlen wir uns gleich wohl. Die Atmosphäre, die dort geschaffen wir, ist einfach grandios. Bis zur Pirschfahrt zu den Geparden und dem anschließenden Sundowner ist noch ein wenig Zeit, die wir für Fotos und Panoramen nutzen und um uns ein wenig umzuschauen. Paul - unser Führer auf dieser Tour macht seine Sache sehr gut. Ein wenig schade finde ich, dass die Geparden nicht mehr auf das Auto springen, um ihre Fleischration zu bekommen, auch wenn ich Paul Recht geben muss, was die schwierige Konditionierung von Geparden und Autos in Bezug auf das Futter betrifft. 

Gepard auf der Okonjima Lodge 2Der Himmel zieht sich zu und es beginnt leicht zu regnen. Unglaublich in mehrerer Beziehung. Zum einen sind wir nicht ohne Absicht im trockensten Monat hierhin gereist - und zwar um Wolken und Regen die ganzen vier Wochen aus dem Wg zu gehen. Jetzt regnet es schon zum zweiten Mal innerhalb unserer Reise. Erst in Moremi und jetzt hier. Auf der anderen Seite ist das der erste Regen seit April und wir durften ihn miterleben. Und so wird der Sundowner halt in der Lodge eingenommen. Wir lernen wieder eine Menge nette, interessante, offene und freundliche Menschen kennen und der Abend endet mit einem wilden Erfahrungsaustausch an Reiseerfahrungen und Tipps.

Elefant mit Baum
Sossusvlei Lodge 4
Pavian am Horseshoe
Zimbabwe: Victoria Falls Hotel (3)
Xakanaxa Camp
Löwenbaby in Etosha
Überfahrt über die 4th Bridge
Zebra im Moremi
Brot backen am North Gate
Victoria Falls (7)
Zimbabwe: Victoria Falls Hotel (2)
Löwin nach dem Riss
Tausendfüßler
Lagerfeuer in Ihaha
Erdhörnchen bei Okaukuejo
Überblick über Lüderitz
Elefanten in der Abendsonne in Savuti
getarnter Mobilfunkturm 2
Dünenaufstieg in der Sossusvlei
Auf dem Weg zum Hippo Vlei
Besuch im Camp (2)

Übersicht

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