Löwin auf Pirsch

16. Mai: Etosha National Park

30.03.2007 - 04:37
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Tor zum Etosha National Park

ETOSHA! Der Etosha Nationalpark ist das Highlight unserer Reise. Was es für uns bedeutet, frei lebende Tiere zu sehen, konnten wir 2001 in Südafrika im Krüger Nationalpark erleben.

Zebra im Etosha National Park

Leider war es buchungstechnisch nicht anders möglich, als in Halali zu beginnen, um nach Nanutomi zu fahren und zum Schluss in Okakuejo zu landen.

Also auf nach Halali. Nachdem wir das Eingangtor passiert haben, fahren wir gemütlich weiter. Auch wenn im Etosha Park 60km/h erlaubt sind, fahren wir nicht schneller als 40 km/h. Schließlich wollen wir etwas sehen. Und zwar Tiere! Und da sind sie:

Springböcke, Impalas und etwas weiter weg: Giraffen. Die Aufregung und die Begeisterung steigen deutlich an. Bis nach Halali sind es etwa 80 km. Wir kommen an dem Okaukuejo-Camp vorbei, in dem wir übermorgen schlafen werden. Nach Okaukuejo wird die Straße zum Pad. Der Belag ist außergewöhnlich hell. Wir fahren an Zebras, Oryx-Antilopen, Impalas und Giraffen vorbei. Jedes Tier will natürlich genau beobachtet werden. So brauchen wir für die Strecke nach Halali mehrere Stunden.

Giraffe im Etosha National Park

Aufregend wird es, als neben uns ein Auto hält und der Fahrer von Löwen nur einige hundert Meter weiter berichtet. Sie sollen in einer Gruppe unter einem Baum liegen. Und tatsächlich! Die Beschreibung war sehr gut und wir können uns an den Löwen nicht satt sehen. Es ist ein Weibchen mit mehreren Jungtieren. Wir können die Kamera nicht mehr aus den Händen legen. Gut, dass es Digitalkameras gibt.

Löwenrudel im Etosha National Park

In Halali angekommen, bekommen wir gleich den Schlüssel für unser Häuschen. Im Geschäft nebenan haben wir gleich Lebensmittel für unser BBQ am Abend gekauft. Unser Haus ist sehr sauber. Bei diesem Durchgangverkehr an Reisenden ist das nicht immer normal. Die Einrichtung ist schon recht abgewohnt, aber es funktioniert alles.

Bungalow in Halali

Inzwischen ist es bereits 16.30h und wir beschließen, heute das Camp nicht mehr zu verlassen, sondern den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Nach einem gelungenen Essen heißt es, lange Kleidung anzuziehen und das Mückenspray zu benutzen. Denn wir wollen noch das beleuchtete Wasserloch besuchen. Gesagt, getan und als wir dort ankommen, sehen wir schon zwei Nashörner, die das Angebot des Wasserlochs gleich nutzen. Kurz darauf kommt eine Gruppe von 20 Elefanten und die Nashörner ziehen sich zurück. Nun ist es mit der Ruhe vorbei. 20 Elefanten machen einen gewaltigen Lärm! Nach einigen Stunden verlassen wir das Wasserloch, denn morgen früh geht es früh aus den Federn. Die Wildnis will schließlich erneut entdeckt werden. Beseelt schlafen wir schnell ein.

22. Mai: Okahandja - Windhoek

30.03.2007 - 03:36
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Bevor wir auschecken, heißt es früh aufstehen. Um 6.10h werden wir geweckt, damit wir bei der Löwenfütterung beiwohnen können. Das Areal für die Löwen ist zwar sehr groß, aber nicht so groß, dass man ein Ökosystem installieren kann, in dem die Löwen selber jagen können. Dementsprechend werden sie gefüttert. Uns stockt der Atem, als wir hinter einer Absperrung zwei männliche und ein weibliches Tier sehen. Die sind keine 10m von uns entfernt und sind einfach nur wunderschön. Ich will den Finger einfach nicht vom Auslöser der Kamera nehmen.

Löwe in Okonjima

Nach einem kurzen Imbiss und einem Tee geht's dann um 7h los zur Gepardenfütterung. Wir fahren wieder mit dem Jeep in ein anderes großes Areal, in dem die Geparden leben. Hier erklärt uns der Guide bei der Fütterung eine Menge über Geparden und was es mit der AfriCAT-Stiftung auf sich hat. Geparden können zahm werden und so haben wir keine Angst, als einer von den Tierchen auf die Motorhaube springt und 1,5m vor uns sitzt und uns mustert... 

Gepardenfütterung auf Okonjima Gepardenfütterung auf Okonjima

 

Irgendwann ist diese Tour auch vorbei und wir machen uns nach einem Frühstück auf den Weg nach Windhoek, nicht, ohne vorher auf den Holzschnitzermarkt in Okahandja vorbeizufahren. Da kommt man automatisch vorbei, wenn man die B1 Richtung Windhoek von Etosha kommend fährt.

In Windhoek angekommen passiert eigentlich nichts mehr. Nochmals in die Stadt zu fahren, haben wir keine Lust mehr. Schließlich ist jetzt schon Nachmittag. Also entspannen wir uns noch in der Sonne und verpacken alle Habseligkeiten in die Koffer.

TIPP: Es gibt zwei Holzmärkte in Okahandja, jeweils am Ortsein- bzw. ausgang. Von Etosha kommend können wir den Markt am Ortsausgang empfehlen. Direkt gegenüber ist eine Shell-Tankstelle. Die Mitarbeiter passen für einen kleinen Obulus auf den Wagen auf. Auch wenn wir nicht den Eindruck hatten, dass es dort gefährlich ist, ist dieser Ort nur ein Durchgang zu Beginn oder Ende einer Reise und dementsprechend ist das ganze Gepäck im Auto.... Und: Handeln ist auf dem Markt angesagt! 30-50% von dem genannten Betrag für ein Objekt sind etwa realistisch. Wer mehr bezahlt, wurde reingelegt.

Löwenpaar Okonjima Lodge 2

Löwin Okonjima Lodge 2

Löwe Okonjima Lodge 3

Löwenpaar auf der Okonjima Lodge

Löwe Okonjima Lodge 2

Elefant mit Baum
kleine Pavianfamilie
Elefanten in Savuti (7)
Zimbabwe: Victoria Falls Hotel (2)
Schakal am Hippo Vlei
Pavianbaby
Zebra im Moremi
Sonnenaufgang in Etosha
Nilpferde im Okvango
Wildpferde bei Aus 2
Webervogelnest auf der Anub Lodge
Fischer am Chobe
Canon Roadhouse 2
Panorama vom Waterberg
Elefanten in Savuti
Diaz-Kreuz bei Lüderitz
Blumen im Moremi
Victoria Falls (4)
Mababe Gate
Elefanten in Savuti (8)
Tausendfüßler

Übersicht

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