22. Tag: Kapstadt

16.10.2001 - 19:21
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Ein Blick vom Hotel Richtung Tafelberg zeigt, dass heute DER Tag ist, um ihn zu besuchen. Also ab ins Auto und los geht es. Der Aufstieg erfolgt mit einer Seilbahn und wir werden sanft nach oben geschoben. Der Blick Richtung Kapstadt ist atemberaubend. Wir überblicken die ganze Stadt zwischen dem Berg und dem Atlantik. Wir suchen und finden die Punkte, die uns bereits bekannt sind. In der Ferne kann man Robben Island sehen.

Auf dem Tafelberg leben die niedlichen Rock Dassies. Wir nehmen die aufgestellten Schilder ernst, auf denen vor der Bissigkeit der possierlichen Tierchen gewarnt wird und so versuchen wir erst gar nicht, die scheinbar zutraulichen Fellknäulchen zu streicheln.

So schön es auch hier oben ist, so schnell wandelt sich das Wetter. Innerhalb weniger Minuten wandelt es sich und wir stehen in dichtem Nebel. Genaugenommen stehen wir mitten in einer Wolke. Weiter als fünf Meter kann man nicht mehr sehen.

Dies ist unser Zeichen und wir begeben uns zur Seilbahn, die uns wieder nach unten fährt.

Den restlichen Tag verbringen wir in der Innenstadt von Kapstadt, gehen shoppen und bestaunen die interessanten Gebäude.

21. Tag: Kapstadt

15.10.2001 - 22:21
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Wenn man schon in Kapstadt ist, gehört ein Besuch am Kap der Guten Hoffnung obligatorisch zum Programm. Wir machen uns auf den Weg bei herrlichstem Sonnenschein. Der Weg ist recht einfach zu finden. Wir fahren an der Küste entlang und machen einen Stopp in Simonstown. Hier liegt der Boulder's Beach mit einer Pinguinkolonie. Pinguine am Festland und dazu in unmittelbarer Nähe von Menschen ist sehr, sehr selten. Die Pinguine haben offensichtlich auch keinerlei Berührungsängste. An den für Menschen freigegebenen Abschnitt tummeln sich auch vereinzelt Pinguine und ignorieren die anderen Badegäste.

In dem für Gäste nicht freigegebenen Strandabschnitt lebt die Pinguinkolonie. Hier ist es den Besuchern nur gestattet, über die eigens angelegten und abgezäunten Stege zu laufen. Die Jungpinguine haben noch teilweise ihr flaumiges Fell und werden von ihren Eltern beschützt.

Boulder's Beach ist ein Muss auf einer Südafrika-Tour.

Wir machen noch einen kurzen Stopp im Pengui Point Restaurant. Dort können wir sehen, wie ein Pinguin quer über den Parkplatz watschelt, um dann unter einem Auto aus unserem Sichtfeld zu verschwinden. Da macht der große Aufkleber "Please look for Penguins underneath your car before driving off" richtig Sinn, den wir auf der Heckklappe eines Pickups entdecken.

Weiter gehts zum Kap der Guten Hoffnung. Der letzte km vor dem Kap ist als Naturschutzgebiet deklariert, das (wie soll es auch anders sein) eintrittspflichtig ist. Dieser ist aber moderat und weiter gehts.

Auch wenn nur ein Schild davon zeugt, dass man nun wirklich am Kap der Guten Hoffnung angekommen ist und die Gegend lediglich sonst eher zum Wandern einlädt. bekomme ich ein sehe wohliges Gefühl. Das sagenumwogene Kap - und ich stehe nun wirklich hier.

Auch dieser Besuch ist ein Muss.

20. Tag: Kapstadt

14.10.2001 - 14:10
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Ruhe ist angesagt. Die letzten Wochen waren durch viel Zeit im Auto geprägt. Heute ist Enspannung angesagt: ausschlafen, in der letzten Sekunde zum Frühstücksbuffet, Strand und Pool, ein Spaziergang am Strand. Sehr nett.

18. Tag: Mossel Bay

12.10.2001 - 19:21
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Wir verabschieden uns aus Wilderness und fahren eine kurze Strecke nach Mossel Bay. Dort haben wir uns im Old Post Office einquartiert. Der Ort ist sehr, sehr verschlafen und wir finden beim besten Willen nichts, was uns auch nur ansatzweise interessiert. Also fassen wir kurzerhand den Entschluss, 100km zurück nach Knysna zu fahren und den Elephant Park zu besuchen. Das war die beste Entscheidung des Tages, denn hier konnten wir drei Elefanten aus nächster Nähe sehen und auch anfassen. Mir war vorher nicht klar, wie rauh die Haut eines Elefanten ist.

17. Tag: Oudtshoorn

11.10.2001 - 20:14
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Heute gehts ins Landesinnere: Outshoorn und der Besuch einer Straußenfarm ist angesagt. Schnell geht es in die Berge. Wir fahren über den Outeniqua Pass und nähern uns großen Schritten Outshoorn. Wir fahren durch das kleine Städtchen und folgen einigen Werbeschildchen, die verschiedene Farmen anpreisen. Wir halten an einer und können gleich an einer Führung teilnehmen. Ein Mitarbeiter erklärt uns, wie Strauße gezüchtet werden. Den Hennen wird das Ei weggenommen, die darauf nicht zögert und ein weiteres produziert. Mittels einer starken Lampe wird das Ei durchschienen und so festgestellt, ob es befruchtet ist oder nicht. Es wird in einem Brutkasten ausgebrütet und fertig sind die kleinen Strauße.

Sehr interessant ist auch, dass das Staußengehirn so klein wie ein Straußenauge ist. Strauße sind wirklich sehr dumme Tiere. Stülpt man einen Beutel über den Kopf, denken Sie, dass es Nacht ist und bleiben einfach stehen, wo sie gerade sind. Dieser Umstand wird für das Straußenreiten ausgenutzt. Eine zierliche Person darf sich auf einem Strauß niederlassen und dann gehts los - natürlich nur unter Führung des Personals.

Strauße sind recht agressiv, aber mit ein wenig Mais kann man sie einfach bestechen. Es ist erstaunlich, wie weich sich der Hals anfühlt.

Nach der Führung geht es ein paar Kilometer weiter in die Cango Caves. Ein wahrlich großartiges Erlebnis, denn diese Tropfsteinhöhle mit ihren großen und kleinen Kammern sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Als eine Sängerin anfing zu singen, die in einer anderen Reisegruppe unterwegs war, lief wohl allen eine Gänsehaut über den Rücken.

Zurück nach Wilderness inspizierten wir noch den Strand, der von dem Hotel über eine Treppe erreichbar war. Der Sand ist ungewöhnlich. Auf der einen Seite scheint er nass und schwer zu sein, auf der anderen Seite ist er so locker, dass man bis über den Knöchel einsackt. Wahrscheinlich hängt das mit der heftigen Strömung des indischen Ozeans zusammen.

16. Tag: Wilderness

10.10.2001 - 21:58
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Die heutige Station ist Wilderness. Es liegt auf der Gartenroute nur ein paar Kilometer weiter. Wilderness ist ein kleines, verschlafenes Städtchen. Wir haben uns am Rand in einem Holiday Inn einquartiert. Direkt daneben ist ein originaler Irish Pub angegliedert, den wir heute auf jeden Fall ausprobieren werden :)

Auf dem Weg nach Wilderness, haben wir noch einmal Halt gemacht, um die Vorbeifahrt des Outeniqua Choo-Toje Zuges zu beobachten. Dieser Zug ist sehr berühmt und in jedem Reiseführer und Reiseprospekt zu sehen. Wir haben Glück: Nach einiger Wartezeit, die wir mit dem Beobachten von Rock Dassies überbrückt haben, hören wir aus der Ferne den Zug anrollen. Und da kommt er auch schon. Sehr schön anzusehen. Die alte Lokomotive raucht ganz schön und natürlich gelingt mir der klassische Schnappschuss wie aus dem Bilderbuch :)

Beim abendlichen Rundgang bleiben wir an einem Schaukasten einer Immobilienmaklers stehen und staunen, wie preiswert hier die Immobilien sind. Allein das wäre schon fast ein Grund zum Auswandern.

Der Irish Pub sieht von außen nicht nur gemütlich aus, er ist es auch. Ein Stückchen Irland mitten in Afrika. Das Guinnes ist wirklich lecker.

15. Tag: Knysna

09.10.2001 - 22:13
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Ein Tag am Strand ist angesagt. Laut Reiseführer soll er in Plettenberg Bay sehr nett sein. Also packen wir die Sachen und fahren dorthin. Und es stimmt. Der Strand ist zwar nicht sonderlich lang, dafür aber umso gepflegter und nicht überfällt. Einige Touristen liegen in der Sonne.

Die Strömung ist sehr stark. Man muss noch nicht einmal knietief ins Wasser, um zu merken, wie der weiche Sand unter den Füßen wegschwimmt und man raus in Richtung Meer gezogen wird. Auf eine Schwimmeinlage verzichte ich da doch lieber, schnappe mir ein Buch und lese etwas.

Irgendwann wird es uns mit der Sonne so ganz ohne Sonnenschirm zuviel und wir packen die Sachen und fahren in den Knysna Forest. Der Wald ist offensichtlich alt und es sind ein paar Gehwege angelegt, die wir für einen Spaziergang nutzen.

14. Tag: Knysna

08.10.2001 - 16:23
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Weiter gehts. Unser Weg führt uns nun über die Garden Route. Der nächste Stopp ist Knysna. Es ist ein reicheres Städtchen. Wir checken ein, unser Gepäck wird auf das Zimmer gebracht. Wir nutzen die restliche Zeit für einen Gang durch den Ort. Er ist sehr schön angelegt und wir genießen unsere Erdbeermilch - die beste der Welt - im Yachthafen. Abends haben wir uns im Hotel einen Tisch für das Dinner vorreservieren müssen! Wieso, stellte sich später heraus, als wir dort zu Besuch waren. Selten habe ich so gut gegessen.

13. Tag: Addo Elephant Park

07.10.2001 - 21:23
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Heute sollten wir bei unserer Pirschfahrt mehr Glück mit Elefanten haben. Wir passierten den Eingang mit dem großen Dunk Beetle Schild und los ging es. Der Park ist von einer übersichtlichen Größe und so konnte man ihn bequem an einem Tag durchfahren. Das Highlight des Tages war ein kleiner See. Naja, See ist übertrieben. Es war eher ein größeres Wasserloch. Groß genug, um einer ganzen Herde Elefanten Gelegenheit zum Baden und spielen zu geben. Richtig Spaß hatten die Jungtiere, die ausgelassen im Wasser herumgetollt haben. Wir standen bestimmt 2 Stunden an diesem Loch, denn es war ein Kommen und Gehen von unterschiedlichen Gruppen. Der Spaß härte auf, als dicht an unserem Wagen ein mürrischer Elefantenbulle vorbeiging und die Herde aus dem Wasser vertrieben hat. Es war Zeit, für uns, weiterzufahren.

Und da war er: ein Dunk Beetle! Ich hab ihn gesehen!! Nachdem ich gestern schon vergeblich nach einem gesucht hatte, krabbelte er mir direkt vor mein Auto. Artig blieb ich stehen und habe ihn passieren lassen, natürlich nicht, ohne ein Foto zu schießen.

12. Tag: Addo Elephant Park

06.10.2001 - 20:35
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Nachdem wir den Krüger Nationalpark schon sehr toll gefunden haben, war die Vorfreude auf den Addo Elephant Park umso größer. Der Weg dorthin war lang und langweilig. Ich kann mich irgendwie mental noch nicht daran gewöhnen, dass die Menschen auch über die Autobahn gehen. Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob sie immer die Geschwindigkeit der herannahenden Autos wirklich einschätzen können. So manches Mal musste ich schon heftiger anbremsen, um ein Unglück zu vermeiden.

Im Addo Elephant Park angekommen, ging es nach dem Einchecken gleich auf eine kurze Pirschfahrt. Soviel Zeit war noch und die Aussicht auf Elefanten war sehr verlockend.

Am Eingangstor war ein dickes Schild: Dunk Beetles haben Vorfahrt! Dunk Beetles sind große Mistkäfer, die sich um den Abtransport von Elefantendunk kümmern. Ich war gespannt, einen zu entdecken.

Die Landschaft war gänzlich anders als im Krüger Nationalpark, voll hohem Gras. Die Straßen schienen in die Landschaft gefräst worden zu sein und so lagen wir so manches Mal mit unserem Gesicht in der Höhe der Grasnarbe. Lange Zeit sahen wir nichts. Nur Landschaft. Kein Tier. Umso aufregender war es, als ich um eine Ecke bog und fast einen Elefanten gerammt hätte. Es gab sie also doch und der Tag war gerettet.

Elefant mit Baum
Gepardenfütterung Okonjima Lodge 7
Wasserloch des Camps Okaukuejo in Etosha
Erdhörnchen bei Okaukuejo
Nest Hotel in Lüderitz
Lagerfeuer in Moremi
Weg nach Xakanaxa
Elefant's Eye
Garmin 60CSx
Pelikan bei Bootstour 8
Löwinnen am Chobe
Second Bridge 2009
Gepardenfütterung Okonjima Lodge 6
Gnuherde
New Xade
Savuti Campsite Hinweisschild
Leben und Tod in der Sossusvlei
fauler Löwe
Sonnenaufgang in der Sossusvlei
Eletanten im Etosha
Diaz-Kreuz bei Lüderitz

Übersicht

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