20. Tag: Pirschfahrt nach Halali

10.10.2007 - 20:35
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Giraffe in Etosha

Wir stehen vor Sonnenaufgang auf und fahren los. Tiere sind zur Zeit hier Mangelware, zumindest innerhalb der ersten Stunde.

Im Laufe des Tages wird es deutlich besser. Wir sehen sehr große Gnu- und Zebraherden, Impalas stehen an jeder Ecke und können sogar Giraffen beim Trinken beobachten.

Springbock

Nebenbei sehen wir noch eine Red Hartebeast und unzählige Vogelarten auf unserem Weg. Nur keine Elefanten. Die scheinen irgendwie alle zum Chobe ausgewandert zu sein :)

Wir kommen in Halali an und ich bin gespannt, wie sie hier das Camp hergerichtet haben. Eigentlich kann es mir angesichts der Tatsache fast egal sein, dass wir heute nach knapp drei Wochen Dachzelt zum ersten mal wieder in einem Bett schlafen.

Giraffen in Etosha

Das Haus, das wir gemietet haben, ist sehr schön hergerichtet. Da hat wohl jemand "Schöner Wohnen" gelesen und einen Designer rangelassen. Hut ab, hier ist alles sehr stimmig und ich überlege kurz, ob ich nach dem Urlaub den Farbeimer zuhause schwingen soll. Aber diesen Gedanken verwerfe ich dann doch wieder sehr schnell... verdammt! Ich hab Urlaub!

Abends geht es noch einmal kurz Richtung Wasserloch "Goas" und - ENDLICH - Tiere. Und zwar Elefanten, die wir bisher schmerzlich vermisst haben. Ich frage mich, ob es homosexuelle Elefanten gibt oder ob das ein Versehen oder doch eher Dominanzverhalten war, jedenfalls wollte ein Bulle einen anderen besteigen. Der konnte sich dafür eher nicht erwärmen. 

Das hauseigene Wasserloch von Halali ist - ebenso wie in Namutoni - leer. Auch nach einigem Warten will einfach nichts passieren. 

16. Mai: Etosha National Park

30.03.2007 - 04:37
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Tor zum Etosha National Park

ETOSHA! Der Etosha Nationalpark ist das Highlight unserer Reise. Was es für uns bedeutet, frei lebende Tiere zu sehen, konnten wir 2001 in Südafrika im Krüger Nationalpark erleben.

Zebra im Etosha National Park

Leider war es buchungstechnisch nicht anders möglich, als in Halali zu beginnen, um nach Nanutomi zu fahren und zum Schluss in Okakuejo zu landen.

Also auf nach Halali. Nachdem wir das Eingangtor passiert haben, fahren wir gemütlich weiter. Auch wenn im Etosha Park 60km/h erlaubt sind, fahren wir nicht schneller als 40 km/h. Schließlich wollen wir etwas sehen. Und zwar Tiere! Und da sind sie:

Springböcke, Impalas und etwas weiter weg: Giraffen. Die Aufregung und die Begeisterung steigen deutlich an. Bis nach Halali sind es etwa 80 km. Wir kommen an dem Okaukuejo-Camp vorbei, in dem wir übermorgen schlafen werden. Nach Okaukuejo wird die Straße zum Pad. Der Belag ist außergewöhnlich hell. Wir fahren an Zebras, Oryx-Antilopen, Impalas und Giraffen vorbei. Jedes Tier will natürlich genau beobachtet werden. So brauchen wir für die Strecke nach Halali mehrere Stunden.

Giraffe im Etosha National Park

Aufregend wird es, als neben uns ein Auto hält und der Fahrer von Löwen nur einige hundert Meter weiter berichtet. Sie sollen in einer Gruppe unter einem Baum liegen. Und tatsächlich! Die Beschreibung war sehr gut und wir können uns an den Löwen nicht satt sehen. Es ist ein Weibchen mit mehreren Jungtieren. Wir können die Kamera nicht mehr aus den Händen legen. Gut, dass es Digitalkameras gibt.

Löwenrudel im Etosha National Park

In Halali angekommen, bekommen wir gleich den Schlüssel für unser Häuschen. Im Geschäft nebenan haben wir gleich Lebensmittel für unser BBQ am Abend gekauft. Unser Haus ist sehr sauber. Bei diesem Durchgangverkehr an Reisenden ist das nicht immer normal. Die Einrichtung ist schon recht abgewohnt, aber es funktioniert alles.

Bungalow in Halali

Inzwischen ist es bereits 16.30h und wir beschließen, heute das Camp nicht mehr zu verlassen, sondern den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Nach einem gelungenen Essen heißt es, lange Kleidung anzuziehen und das Mückenspray zu benutzen. Denn wir wollen noch das beleuchtete Wasserloch besuchen. Gesagt, getan und als wir dort ankommen, sehen wir schon zwei Nashörner, die das Angebot des Wasserlochs gleich nutzen. Kurz darauf kommt eine Gruppe von 20 Elefanten und die Nashörner ziehen sich zurück. Nun ist es mit der Ruhe vorbei. 20 Elefanten machen einen gewaltigen Lärm! Nach einigen Stunden verlassen wir das Wasserloch, denn morgen früh geht es früh aus den Federn. Die Wildnis will schließlich erneut entdeckt werden. Beseelt schlafen wir schnell ein.

17. Mai: Etosha National Park

30.03.2007 - 04:36
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Weiter geht's nach Nanutomi. Auf dem Weg dorthin will jedes Wasserloch erkundet werden. Auch heute sehen wir wieder unglaublich viele Tiere. Wir stellen fest, dass der Krüger Nationalpark in Südafrika landschaftlich schöner ist, aber die Tiermassen gibt es im Etosha. Wir wundern uns über die Reisenden, die hier 60km/h oder mehr fahren. Viele Tiere kann man bei so einer Geschwindigkeit nicht entdecken.

Schwarznasenimpala

Man muss es mit eigenen Augen gesehen haben: der Busch ist nicht unbedingt sehr dicht, aber trotzdem verschwinden ganze Giraffen hinter den Sträuchern. Eine Giraffe steht keine 5 Meter neben dem Weg hinter einem höheren Busch und ich hätte sie trotz gemäßigter Geschwindigkeit kaum gesehen.

Das Camp Nanutomi ist wie auch zuvor Halali sehr sauber. Wir gehen für unser BBQ einkaufen und bereiten alles für einen gemütlichen Abend vor. Nach dem Essen geht es auch hier zum beleuchteten Wasserloch. Als sich nach einer Stunde immer noch kein Tier blicken lässt, brechen wir die Sitzung ab und schauen uns heute einen Film auf dem Laptop an.

Zebras am Wasserloch

So im Nachhinein ist es wirklich seltsam. Bei unserem letzten Urlaub in den USA haben wir abends öfter den Fernseher angeschaltet, allein um Nachrichten zu gucken. Dieses Mal ist es anders. Nicht nur, dass wir so gut wie in keinem Hotel einen Fernseher zur Verfügung hatten, sondern wir vermissen ihn noch nicht einmal. "Bushmen-TV" (= Lagerfeuer) ist viel spannender.

Hütte in Halali

Elefant mit Baum
Weg nach Xakanaxa
Elefant an der Third Bridge
Meerkatzen beim Lausen
Delfin bei Bootstour
Gepardenfütterung Okonjima Lodge 2
Nashorn am Wasserloch in Halali
Mahangu Lodge
Pelikan bei Bootstour 6
Elefant am Auto
Camp Kwando (2)
Landschaft der Zentralkalahari (CKGR)
Krokodil am Dead Tree Island (2)
Bee Eater
Kiste statt Koffer - 3 Wochen danach
Elefanten an Giraffe
Gelbschnabeltokko
Mann im Mokoro
Sonnenuntergang an der Third Bridge
Victoria Falls (5)
Regenwolken

Übersicht

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