Ein Sprichwort sagt: Neues Spiel, neues Glück. Das Spiel der Migration von Apple Aperture zu Adobe Lightroom kann man beeinflussen, um es am Ende zu gewinnen. Eine Möglichkeit dabei ist, sich vorher Gedanken über den neuen Aufbau der Bibliothek zu machen.
Wie in Teil 2 beschrieben habe ich zurzeit in Aperture pro Shooting ein Projekt angelegt. Dieses Projekt wurde mit einem Datum versehen und in einen Unterordner gelegt, der ein Jahr zusammenfasst. Innerhalb des Projektes können noch diverse (intelligente) Alben vorhanden sein.

Lightroom stellt zwei Ordnungsmöglichkeiten bereit:
Dummerweise (oder glücklicherweise?) werden die beiden Ordnungsansätze nicht vermischt. So ist es zunächst nicht möglich, in der Dateisicht eine Smart-Sammlung zu platzieren, um beispielsweise Bilder für ein Buch separat zu filtern. Dafür gibt es schließlich die Sammlungen. Aus meiner Sicht ist es jedoch umständlich, zunächst in einer Dateisicht nach Bildern/Verzeichnissen zu suchen, um anschließend zu erkennen, dass sich die gesuchte Kollektion doch irgendwo in den Sammlungen versteckt ist.
Eine Lösung hier ist, nach dem Import direkt einen Sammlungssatz anzulegen und die Bilder in entsprechende untergeordnete Sammlungen zu verteilen. Dies ist während des Imports nicht automatisch möglich und bedarf jeweils einigen manuellen Aktivitäten. An dieser Stelle ist Apple Aperture eindeutig flexibler!
Die Frage ist also: wie geht man mit dieser Vorgabe von Lightroom um?
Ich bin ein Fan von logischen Strukturen und so werde ich weitgehend die physikalische Sicht in "Daten" ignorieren und meine Struktur in den "Sammlungen" zusammenbauen. Da ich bisher gute Erfahrungen mit der bisherigen logischen Struktur gemacht habe, werde ich diese auch in Lightroom beibehalten.