Wie ich vor einiger Zeit geschrieben hatte, habe ich größere Probleme, mit meinem Nikkor 14-24 in Verbindung mit der Nikon D700 und dem Manfrotto 303 SPH ein Panorama zu schießen. Der Nodalpunkt des Objektivs liegt außerhalb der Möglichkeiten, die der Panoramakopf an Einstellmöglichkeiten bietet. Zur Erinnerung: http://travel-pictures.net/blog/2010/04/26/manfrotto-oder-servicequalitaet-at-its-worst.html
Heute - mehr als drei Monate später (!!!) - erhielt ich folgende Antwort:
Sehr geehrter Herr Turck,
bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort. Wir haben Ihren Fall geprüft und müssen leider mitteilen, dass unser Stativkopf leider mit dem Nikon 14-24mm Objektiv nicht zu verwenden ist.
Die Gleitschiene 210mm ist leider zu kurz. Leider führen wir zur Zeit keine längere Schiene im Manfrotto Sortiment und können daher leider keine Manfrotto Lösung anbieten.
Wir bedauern dies sehr.
Mit freundlichen Grüßen,
WOW!! Ganz davon abgesehen, eine Antwortzeit von drei Monaten als "verspätet" zu bezeichnen in meinen Augen eine einzige Frechheit ist, benötigt Manfrotto drei Monate, um eine Tatsache zu bestätigen, die ich bereits in meiner ersten Mail festgestellt hatte. Das zeugt von Kompetenz und Kenntnis von dem eigenen Produktkatalog.
Aus meiner Sicht als Kunde wäre es bei einer derart ausgedehnten Beantwortungszeit wünschenswert gewesen, wenn in der Mail ein Wortlaut gestanden hätte wie: "Lieber Kunde, leider haben wir in unserem Katalog kein Standardelement, um Ihr Problem zu lösen, aber wir können Ihnen zu einem Preis von xxx EUR eine Sonderlösung anbieten". Einige Statusmails zwischendurch wären auch hilfreich gewesen. So könnte man die Kundenzufriedenheit nicht ganz in den Keller rutschen lassen.
Halten wir für meinen geschilderten Fall fest: Manfrotto ist eine Firma, die in der Lage ist, Produkte von der Stange zu produzieren. Kundenindividuelle Lösungen sind dabei nicht vorgesehen. Servicequalität ist nicht existent. Echt traurig für eine Firma, die meint, im Markt vorne mitzuspielen.